Der Ulmer Bürger Leonhard Mörlin verkauft Johann Schachan, Schuhmacher und Bürger zu Ulm, einen jährlichen Zins von 2 rheinischen Gulden. Der Zins gefällt von Haus, Hofstatt, Stadel, Garten und Acker des Verkäufers in Pfuhl ("Pfu/o/l") [Stadt Neu-Ulm]. Die Güter sind bis auf einen jährlichen Zins von 5 Schilling Heller und 4 Hühnern, der an Jodok ("Jos") Sträler zu entrichten ist, unbelastet. Das Geld ist zur Hälfte an Weihnachten und zur Hälfte am 24. Juni ("vff sant Johanns tag ze su/e/nwenden") zu bezahlen, wobei die erste Zahlung am kommenden 24. Juni fällig ist. Der Käufer hat ihm dafür 32 rheinischen Gulden bezahlt. Dem Verkäufer und seinen Erben steht das Recht zu, den Zins wieder abzulösen, wobei sie für jeden Gulden Zins 16 rheinische Gulden bezahlen müssen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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