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Bestätigung durch Friedrich und Heinrich von Wartenberg des Verkaufs von Gütern in Angersbach an das Kloster Blankenau
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Reichsabtei Fulda: Klöster, Propsteien, Stifte [ehemals: Urkunden R II] >> Kloster Blankenau
1328 Dezember 01
Ausfertigung, Pergament, Lat., zwei anhängende Siegel, davon eines beschädigt, das andere ab und verloren
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum et actum anno Domini m° ccc° xxviii° in crastino Andree apostoli
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Friedrich von Wartenberg, sein Sohn Heinrich und dessen Frau Jutta bestätigen den Verkauf von 18 Äckern und zwei Wiesen in Angersbach [Ortsteil der Gem. Wartenberg, Vogelsbergkrs.] an Elisabeth, Äbtissin, und den Konvent des Klosters Blankenau (Blankenauwe) [Gem. Hosenfeld, Lkr. Fulda]. Weitere Verfügungen. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad von Rixfeld (Rexfelt), Pfarrer zu Angersbach [Ortsteil der Gem. Wartenberg, Vogelsbergkrs.]
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eberhard (Wendesatil)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Berthold von der Aue (Auwe)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Friedrich und Heinrich von Wartenberg
Vgl. zum Kloster Blankenau Germania Benedictina Bd. VII, S. 57-65.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.