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Kronenbitter, Josef, Justizangestellter, Ertingen
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 29/2 T 2 Nr. 985
KLs 150-155/48
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 29/2 T 2 Staatsanwaltschaft Rottweil: Strafakten
Staatsanwaltschaft Rottweil: Strafakten >> Synagogenbrandprozesse und Ausschreitungen gegen Juden
1947-1963
Enthält v.a.:
Anklageerhebung Js 22-229/47 und Ks 1604-1617/47, Anklageerhebung Js 2731/47, Revisionsurteil Ss 23/48 Oberlandesgericht Tübingen vom 11.9.1947, Urteil KLs 150-155/48 vom 30.11.1948, Revisionsverwerfung durch Landgericht Rottweil betr. Fridolin Kessler am 19.5.1949, Revisionsurteil Ss 58/49 betr. Fridolin Kessler vom 16.8.1949; keine Ermittlungsunterlagen
Strafprozessakten
Mitbeklagte/r: Bieger, Peter, Landwird und Schmied, Hardt; Stocker, Leopold, Zugführer, Haigerloch; Müller, Arnold, Mechanikermeister und Fahrlehrer, Haigerloch [geb. 30.5.1905 in Wernigerode, gest. 13.7.1987 oder 16.2.1989]; Grumann, Heinrich, Landwirt und Kraftfahrzeugschlosser, Trillfingen [geb. 3.6.1912 oder 1906 in Trillfingen, gest. 1.1.1970]; Kessler, Fridolin, Eisenbahnangestellter, Nürtingen [geb. 26.7.1909 in Trillfingen, gest. 23.12.1974]
Gegenstand: Freiheitsberaubung und Körperverletzung, Tatort: Haigerloch, Tatzeit: 9.-11.11.1939
Verhaftung aller 38 männlichen Juden in Haigerloch nach dem Attentat auf Hitler im Münchner Bürgerbräukeller , Verhör und Mißhandlung und Gelderpressung von 400 Reichsmark als "Haftkostenvorschuss"
Bieger, Peter
Grumann, Heinrich
Kessler, Fridolin
Kronenbitter, Josef, Ertingen
Müller, Arnold, Fahrlehrer, Haigerloch
Stocker, Leopold
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.