Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
2/7 [fol. 62ff.]: 1605 März 7 (Senatsprotokoll)
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. VII
Enthält: Anwesend: Rektor Burckhard, Gerlach, Sigward, Hafenreffer, Harpprecht, Halbritter, Magirus, Bocer, Bajer, Neyffer, Planer, Faber, Müller, Crusius; 1.) Vom Rektor vorgelegte Namen der im Monat Febr. eingeschriebenen Studd. [UAT 2/7, Bl. 62]; 2.) Dr. [Christoph] Besold 1 zu besiegelnder Schuldbrief wegen eines Hauskaufs. [UAT 2/7, Bl. 62f.]; 3.) Bericht des Untervogts [Johann Valentin v. Mühlen], er solle auf fürstl. Befehl Geld auftreiben, wo er könne, um der Ämter Oberkirch, Zell und Altensteig willen. [UAT 2/7, Bl. 62']; 4.) Mag. Wilhelm Rinck, verbannter Pfarrer, gewährtes Viatikum. [UAT 2/7, Bl. 62' 41]; 5.) Bericht von Dres. David Magirus, Andreas Bajer und Synd.[Mag. Johann Konrad Essich] über das Ergebnis der Tagsatzung zur Reichskontribution. (Kommissare, Kanzler [Dr. Johann Jakob Reinhardt) [UAT 2/7, Bl. 62'ff.]; Beschlossenes Schreiben an den Fürsten mit allen für die Bedürfnisse der Universität sprechenden Argumenten. [UAT 2/7, Bl. 64']; 6.) Für den alten [Jakob?] Gruppenbach (Anm. 1) approbierter Gültkauf bei Frau Dr. Kirwang, Schwieger[-mutter] des Dr. Johann Halbritter, mit anerkannter Kaution (Weingarten in Helmling) und Besiegelung. [UAT 2/7, Bl. 64'f.]; Anm. 1: Vgl. UAT 2/7, fol. 183.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.