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2/18 [fol. 168f.]: 1634 Nov. 13 (Senatsprotokoll) In aedibus Besoldi
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XVIII
Enthält: Anwesend: Rektor Besold Osiander, Nicolai, Pregizer, Harpprecht, Neuffer, Rümelin, Plachetius, Simon, Colb, Schäffer, Gailfus, Gerhard; 1.) Beschwerden einiger Universitätsverwandter (; Schweickher, Elias Schön, Frau Halbritter, Rambßler, Frau Ehinger, Frisäus) wegen Nichterhalt einer Beisteuer zur Einquartierung; (Ruep, - Generalkommissar). Anordnung von genauer Erkundigung über die Einquartierungsverhältnisse bei der Stadt (Rümelin, Gailfus) und bei den Universitätsverwandten (Jost Müller, Notar). [UAT 2/18, Bl. 168]; 2.) Übersendung der Klageschrift des Jost Müller an "Alt- Dr.Bayer" und Dr. Simon als Verwalter des Stipendium Fabri. [UAT 2/18, Bl. 1681]; 3.) Aufforderung der Senatoren zur Überlegung, ob nur die mit Steuern zu belegen seien, die Häuser und Güter haben oder auch die andern, welche Bargeld besitzen. (Anm. 1) [UAT 2/18, Bl. 168']; 4.) Gesuch des Mag. Friederich Hermann Flaider (Anm. 2), Professor [und Bibliothekar] um Zuweisung von Wein wegen seiner Bemühungen um die Ernteeinbringung zu Eningen [Krs. Reutlingen] und Metzingen. [UAT 2/18, Bl. 168']; 5.) Herbeiführung des noch in Brackenbeim lagernden Weines. [UAT 2/18, Bl. 168']; Anm. 1: Vgl. UAT 2/18,154. Anm. 2: Mag. Friederich Hermann Flaider: vgl. UAT 2/18,140.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.