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Loewengardt, Eduard
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Bü 17220
Rest S 5319
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart
Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart >> L
Enthält u.a.: Besitzhinweis auf 1 Küchen-Einrichtung (darin Geschirr wegen rituellen Gebrauchs doppelt, u.a. 12 Paar Bestecke, 12 Suppentöpfe, 12 Gemüsetöpfe, 12 Bratpfannen, 12 Brater), 1 Tochter-Schlafzimmer-Einrichtung (darin u.a. 1 kombinierter Schrank), 1 Schlafzimmer-Einrichtung (Birke geflammt, darin u.a. 1 Diwan), 1 Garderoben-Einrichtung (darin u.a. Teppiche, Spiegel), 1 Damenzimmer-Einrichtung (u.a. bestehend aus 1 silbernen Tischglocke, 1 silbernen Tasche, 1 Sofa, 3 Sesseln mit 1 ovalen Tisch, 1 kombinierten Schrank (darin "nur wertvolle Kleinfiguren"), 1 Schreibtischplatte), 1 Speisezimmer-Einrichtung (u.a. bestehend aus 1 Buffet, 1 Kredenz (Länge ca. 300 cm), 1 ausziehbaren Tisch, 12 Stühlen, 1 12-fachen Satz silberner Teegläser, 1 Ölgemälde-Kopie "Frans Hals mit Familie" (125 x 100 cm), 2 großen speziellen runden Ledersesseln), 1 Einrichtung eines "gewöhnlichen" Esszimmers, 1 Dienerschafts-Schlafzimmer-Einrichtung (darin u.a. Diwan, Wandbilder), 1 Meister-Geige mittlerer Größe von Jacobus Stainer, 3 Porzellangemälde aus Fraureuther Porzellan ("kein Schund", "von großem Werte", Darstellung der "Gildenmasters" (6 Personen), Kopie nach Rembrandt, 30/35 x 40/45 cm; "Selbstbildnis" Rembrandts, Kopie nach Rembrandt, 40/45 x 30/35 cm; "Das Glas Wein", Kopie nach [Jan] Vermeer, 30/35 x 40/45 cm), 1 Brustbild "Don Quijote" ("Original eines berühmten spanischen Malers", zwischen 1830 und 1850 gemalt, 40/45 x 30/35 cm), 1 Fraureuther Porzellan-Urne (Höhe ca. 40 bis 50 cm, Kobalt mit Gold), 1 Fraureuther Porzellanlampe mit Schirm und 2 Figuren ("Mann und Frau von der Arbeit kommend", mit Lampenschirm, Höhe ca. 45 cm), 1 Bronze-Standlampe (Höhe ca. 180 cm), diverse Porzellan-Nippesfiguren, 1 Bronzefigur auf Marmorsockel "Adler mit Köcher und ausgebreiteten Flügeln" ("selten großes Stück"), 1 große Bronzefigur "Amor" (französisches Original, Höhe ca. 75 cm, ohne Sockel), 1 Nymphenburger Porzellan-Service für 18 Personen (mit Silberrand), 1 Rosenthal-Porzellan-Service "Maria Weiß" für 12 Personen, 1 Hutschenreuther-Porzellan-Service für 12 Personen (weiß), 1 Porzellan-Kaffee-Service (japanisch) für 12 Personen, 1 18-faches Meissener Porzellan-Kaffee-Service, je 1 silbernes Kaffee- und Tee-Service für 12 Personen (800er Silber mit silbernen Platten), 1 Obstschale (800er Silber, innen vergoldet, mit Glaseinsatz und Fuß), 1 Tortenplatte (800er Silber, handgearbeitet, schwer), 1 längliche Platte (800er Silber, mit Kristalleinsatz), 2 Silberkästen ([Fabrikate der Firma Peter] Bruckmann [und Söhne, Heilbronn], aus Mahagoni, 1 davon Perlmuster, 1 davon im Chippendale-Stil, je 18-fach: Tafelmesser, Tafelgabeln, Kaffeelöffel, komplettes Fischbesteck, Dessertmesser, Dessertgabeln, Tafellöffel, Dessertlöffel, Eislöffel, Austerngabel, Kuchengabel, 1 Zuckerschaufel, Butter- und Käsebesteck, Fischbesteck, Kompottlöffel, 1 Vorleger, je 1 großer und kleiner Soßenlöffel, 1 Tortenschaufel, 2 Zuckerzangen, 1 Gemüselöffel, Salatbesteck, Aufschnittgabel und Tranchierbesteck), verschiedene kleine silberne Kunstgegenstände, 1 "sehr wertvolle" und "sehr vielseitige" Tochter-Aussteuer ("da sehr viele Sachen dabei waren, die in Klöstern handgestickt wurden (Tischdecken)"), 1 18-teiliges Glas-Service, Kristall-Teller, 1 Mokka-Service, verschiedene Kunstgegenstände, 1 Vorwerk-Teppich (ca. 200 x 300 cm), 2 "echte" Perser-Gebets-Teppiche, 1 chinesischer Seiden-Teppich (ca. 300 x 350 cm, beige und braun), 3 Perser-Läufer (jeder ca. 250 cm lang), 1 langer Perser-Teppich (ca. 650 cm lang, zwischen 80 und 100 cm breit), 1 großer Perser-Teppich (350 x 450 cm, blauer Grund mit rosa, in Gastein gekauft)
Sachverständigengutachten von Franz Stetter, Stuttgart, vom 20.10.1955
1 Bü
Personenakten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.