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Auszug aus dem Güterbuch Teil 8 Bl. 77 u.s.w
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Regest: Laut Kaufbuchs fol. 221 hat Jakob Schelling, Schneider, ledig, an Georg Klett, Glaser, Jakobs Sohn,
Häuser und Gebäu
eine Behausung und Scheuer unter einem Dach mit 30 Ruten Gras- und 2 1/2 Ruten Küche-Garten in der Bürgergass jenseits der Steinlach neben Sebastian Bürkert, Weber, und Peter Klett, Ochsenwirt, verkauft um: 551 fl,
zahlbar auf Johanne 1835.
Äcker Zelg Spek.
Halben 1 Viertel und 1/2 Morgen jenseits dem Spannt neben Peter Klett, Ochsenwirt, und einem (von) Hinterweiler,
halben 1/2 Jauchert weniger 8 Ruten, so in die Strass gefallen, an der Staffel neben Conrad Mohl, Wagner, und Martin Rilling, halben 1/2 Viertel an den Seiten neben Peter Wörner und Christian Stöhr.
Äcker Zelg Ofterdingen.
Die Hälfte an 1 Viertel in Aspen neben Sebastian Kienle, Gemeinderat, und Georg Dieter, Schäfer,
die Hälfte an 1/4 und 1/2 Jauchert zu Fehrlensweiler neben dem Pfarracker und Sebastian Wuchter,
halben 1/6 von 1 Jauchert auf der Egert neben Georg Kienle, Beck, und Jakob Kienle, Taglöhner.
Äcker Zelg Kirch.
4. Teil an 3 Viertel Hofackers im Marktweg neben Johannes Mök, Wagner, und Hans Martin Schneider,
die Hälfte an 1/3 Viertel ob dem weissen Wiesle neben Johann Georg Dieter, Br. Göltet,
1/3 an 1/4 an 1/2 Morgen auf der Höhe neben Georg Wuchter und Erben des Jakob Friz,
1/3 an 1/4 an 3 Vierteln Hofackers im Marktweg neben Johannes Mök, Wagner, und Martin Schneider, lehenbar, Hofacker,
halben 1/2 Morgen im Grund neben Jakob Vollmer, Enders und Conrad Vollmer, Göltet ins Reutlinger Lehen,
halben 1/3 an 1/2 Morgen ob der Kirch neben Jakob Kaut und Martin Dieter, halben 1/4 von 1/3 von 1/2 Jauchert zu St. Otilia neben Sebastian Wuchter und Jakob Mök.
Wiesen.
Halben die Hälfte an 1 1/2 Viertel im Wörth neben Conrad Dieter, G.R., und dem Haag, zinst,
die Hälfte an 1/2 Viertel im Brühl neben Conrad Dieter und Georg Maier, Br.,
die Hälfte an 1 Viertel im Wingertrein neben Conrad Breiel und Sebastian Wuchter,
die Hälfte an 1/8 in der Geiershalden neben Georg Dieter, Strumpfweber, und Conrad Schlauch Sieb.
Länder.
Halben 1 Sri in der Opis neben Adam Mezger und Sebastian Wuchter, halben 1 Sri allda oder beim Stegle neben Hans Jerg Maier und Martin Maier, Schusters Sohn.
Weinberg.
Halben 1 Stückle in der Geiershalden neben der Erbschaft und Jakob Wagner ... (?).
Wäld.
Halben 2/3 an 1 Viertel im Brönnle neben Adam Fetter und Sebastian Mezger,
halben 2/3 an halben 1 Viertel im Grossholz neben Conrad Kocher.
Vorbeschriebene Liegenschaft wurde angeschlagen zu: 438 fl
für diesen Anschlag der Güter übernimmt diese Liegenschaft Martin Dieter, Weber.
Ferner besitzt Schelling, in dem Attestat nicht aufgenommen,
Dinkel 9 Sri. 5 fl
Heu für 11 fl
37 Stück Stroh 7 fl 24 Kr: 23 fl 24 Kr
Die Capitalien, in 174 fl bestehend, sind bei der Stadtpflege mit hinterlegt: 164 fl
Das bare Geld besteht in: 110 fl
Fahrnis für: 40 fl
775 fl 24 Kr
Transport: 551 fl
1 326 fl 24 Kr.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Ausstellungsort: Dusslingen OA Tübingen
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Schultheiss und Ratschr.
Nädele
Genetisches Stadium: Or.
Verweis: Gehört zu dem Geburtsbrief des Jakob Schelling vom 30. März 1835.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.