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Allgemeine Lage und Stimmung (hauptsächlich Zeitungsausschnitte)
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/2 Nachlass Dr. Conrad Haußmann, (Reichs-)Staatssekretär, DDP-Politiker ( *1857, + 1922)
Nachlass Dr. Conrad Haußmann, (Reichs-)Staatssekretär, DDP-Politiker ( *1857, + 1922) >> 25. Weimarer Republik: Innere Lage
1918-1921
Enthält u.a.:
Artikelserie von Max Weber "Die Staatsform Deutschlands" (nicht ganz vollständig), Nov. 1918 Schülerzeitung einer Klasse des Karlsgymnasiums Stuttgart mit Artikeln zur Staatsbürgerkunde, 19.2.1919; verschiedene Artikel von Conrad Haußmann; Artikel von Heinrich Mann "Wir sind mächtig", 23.11.1919 und Marie Elisabeth Lüders "Die Lust an der Krise", 27.11.1921; Bericht über eine Rede von Reichsminister Koch am 25. 1. 1920 vor der demokratischen Partei in Bremen; Urteil im Prozeß Erzberger-Helfferich vom 12.3.1920 "Faust. die Tragikkomödie des deutschen Volkes... Faust, der Genius des deutschen Volkes, wird von Mephisto, dem Geist der Demokratie verführt, Gretchen, das deutsche Volk, ins Unglück zu stürzen". 1920 (?); "Politische Bildung. Wille/Wesen/Ziel/Weg." (Sechs Reden zur Eröffnung der Deutschen Hochschule für Politik), 1921
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.