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Johanna Elisabeth Klein, Witwe des Leutnants der Landmiliz,
Engelhart Konrad Klein, bekundet für sich und ihre Erben, dass sie an
Konstantin [von ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1711-1720
1720 Februar 5
Ausfertigung, Papier, aufgedrücktes Lacksiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: So geschehen Fuldt den 5ten Februarii 1720
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johanna Elisabeth Klein, Witwe des Leutnants der Landmiliz, Engelhart Konrad Klein, bekundet für sich und ihre Erben, dass sie an Konstantin [von Buttlar], Abt von Fulda, ihr bei Neuhof gelegenes, so genanntes Lautterisches Haus und Scheune, allem Zubehör und allen Rechten verkauft hat. Die Lage des Hauses wird im Folgenden genau beschrieben. Zum Haus gehört die Hofreite, ein hinter dem Gebäude gelegener Hopfengarten und ein innerhalb der Hofreite gelegener Gemüsegarten. Engelhart Klein hat das Haus einst vom Kloster gekauft. Die Verkaufssumme beträgt 1000 rheinische Gulden in bar. Johanna Klein hat die genannte Summe nach Abzug von 100 Gulden, die sie noch schuldig war, von der fuldischen Rentkammer bekommen; sie quittiert den Erhalt der Summe, verzichtet auf alle weiteren Zahlungsforderungen (cum renuntiatione exceptionis non numeratae vel acceptae pecuniae) und überträgt dem Kloster den genannten Besitz mit allen Rechten. Ankündigung der Unterfertigung. Mangels eigenen Siegels hat Johanna Klein ihren Bruder Franz Christoph Hahn gebeten, diese Verkaufsurkunde ebenfalls zu unterfertigen und für sie zu besiegeln. Handlungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: 1. Seite, 2. und 3. Seite, Rückseite; Siegel: Lacksiegel)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.