Wolfgang, Abt zu Kempten, und Dr. Georg Gienger, kaiserlicher Rat, entscheiden als kaiserliche Kommissare eine Streitsache zwischen dem Abt Thomas und Konvent des Klosters Ursperg und der Stadt Ulm. Diese hatte als sich der Abt während des Krieges nach Bayern geflüchtet hatte, wider dessen und des Konvents Willen den Ulmer Bürger Jakob Kraft zum Verwalter im Kloster eingesetzt. Die Abrechnung des Jakob Krafft ist durch den Prälaten zu quittieren, auch die Ansprüche des letzteren gegenüber dem Amtmann Ulrich Leutz werden aufgehoben.