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Discussio Johanning und zum Dale
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Enthält: Schuldner und Antragsteller: I. Rotger Johanning, verheiratet in dritter Ehe mit Anna Lütke Meier, Witwe des Jorgen zum Dale; II. deren Sohn bzw. Stiefsohn Bäcker Jorgen zum Dale, verheiratet mit Anna Deckenbroch. Häuser: Zu I. an der Hollenbeckerstraße zwischen Häusern des Henrich Stegeman und des Herman Honasch; zu II. an der Hollenbeckerstraße gegenüber dem Haus zu I. zwischen Häusern des Mathias Hense und des Herman Meiering. Die beiden Schuldner haben ihre Häuser gegeneinander getauscht und wollen die Lasten festsetzen. Gläubiger: Amalia von Vörden, Witwe des Domküsters Philipp zur Bracht; Henrich Trippelvoet als Provisor der eleemosina trasaquas; Friedrich Beveren als Amtmann des Hospitals; Johan Affers senior und M. Henrich Uphaus senior als Vormünder der Kinder zweiter Ehe des Schuldners Johanning; die Witwe des Bernd Uphoff; Bernard Johanning, Pater zu Rengering, Sohn erster Ehe des Johanning; Berndt Nordesch. Anlagen: 1. 1453 feria quinta post dom. Quasimodogeniti (April 12), Abschrift: Rentverkauf. 2. 1492, feria quinta post Mathei ap. (September 27), Abschrift: Rentverkauf. 3. 1600 Mai 19, Orig., Perg.: Schichtungsvertrag Johanning. 4. 1609 November 2, Ausfertigung: Schichtungsvertrag Johanning. 5. 1606 auf Grevermarkt (=Bartholomäustag, August 24), Abschrift: Schichtungsvertrag zum Daele.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.