Maximilian von Heidenthall, kurfürstlich bayerischer Rat und Obermautsamtsinspektor, verkauft Erzbischof Johann Ernst von Salzburg seine freieigene Behausung im Sackh in der Stadt Lauffen (1), die von alters die Haunspergerische Behausung genannt wird, dann die daran liegende Leitthen, in der sich ein Sommerhaus, ein Ziehbrunnen und eine Wagenhütte befinden, außerdem das neu gemauerte Stöckhl, in dem sich ein Keller und ein unausgebauter Getreidekasten befinden, sowie einen kleinen Garten, alles von der Stadtmauer bis zum Bürgerspital mit einer Mauer umgeben, außerdem einen Garten gegenüber vom Haus, der nach oben neben dem Weg im Sack bei der Stadtmauer mit Planken eingefasst ist [Anrainer: Georg Lachner, Schoppenmeister, Christoph Langpartner, Organist, Garten des Pöckhen Obermayr]. Das Anwesen hatte er 1680 I 13 [Nr. 506] von Simon Strauß, Kanoniker und senior und Mathias Rainer, beide Administratoren der Zuilettischen Hinterlassenschaft erworben. Er quittiert die Kaufsumme in Höhe von 2500 Gulden und leistet Gewährschaft nach Landesbrauch. Zeugen: Adam Franz Guetrather, erzbischöflicher Sekretär und Johann Röll, erzbischöflicher Tax- und registratoris Bediensteter. Empfänger: Salzburg: Erzstift. Siegler: S: Haidental, Maximilian von, bayer. Rat u. Obermautamtsinspektor