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Schreiben des Etatsrat Statius Speckhan in Bremen an den
Kanzler Daniel Nicolai von Greiffencrantz in Stade
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 3 Die königlich-schwedische Regierung, auch deren Korrespondenz mit Bedienten >> 2.2 3 2 Korrespondenz von Gouverneur und Regierung mit Mitgliedern derselben und anderen Bedienten
1666
Enthält: Schreiben vom 8. Januar bis 26. Juli 1666, u.a. zu folgenden Inhalten: vorrangig zu den Differenzen mit der Stadt Bremen, mit detaillierten Berichten über die stadtbremischen Verhandlungen, Positionen und Maßnahmen, u.a. Werbungen, über den Senat und weitere städtische Gremien und deren Mitglieder, auch zur Ankunft des Reichsfeldherrn Carl Gustav Graf Wrangel in Bremervörde und zu dessen Verhandlungen mit stadtbremischen Deputierten und Hausleuten der vier Gohen, sowie zu Verhandlungen in Stade und zur Unterstützung Bremens durch Kaiser und Reich; zum rückständigen Gehalt Speckhans; zur erbetenen Anstellung des Johann Hüsing, Bruder des Bremer Stadtvogts und Notars Alard Hüsing; zum Abriss der Ziegelhäuser vor dem Steffenstor an der Weser und Wiederaufbau an anderer Stelle, sowie zu anderen baulichen Maßnahmen; zu den Kurien und Einkünften der Unterstifter; zur Stürmung des Hauses des Totengräbers am Dom und Inhaftierung einer jungen Bürgerstochter ebenda durch den Senat; zur Ankunft des Präsidenten Kleihe in Bremen und dessen Audienz beim Senat; zu außenpolitischen Sachen (mit Anlagen); zu einer Forderung Speckhans an Regierungsrat Marschalck; zur Verwaltung der Kapitelsgüter und vermeintlicher Unterschlagung durch den Kapitänleutnant Rütger Pelt; zur Sendung von Hühnern nach Stade; zur Einquartierung schwedischer Soldaten auf stadtbremischem Gebiet (mit Anlage); zur Streitsache des königlichen Leibarztes Hermann von Kleberfeld mit der Stadt Bremen wegen Schwachhausen; zu den Besitzverhältnissen der Burg und der vier Gohe; zur erbetenen Beförderung des Speckhan'schen Sohnes Wilhelm in England
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:16485735:Kleihe, Schweder Dietrich
Index-Gruppe: frei: GND:121511405:Marschalck, Jürgen
Index-Gruppe: frei: GND:120280663:Nicolai von Greiffencrantz, Daniel
Nicolai von Greiffencrantz, Daniel, Kanzler Speckhan, Statius, Etatsrat, Bremen Wrangel, Carl Gustav Graf, Reichsfeldherr Hüsing, Johann, Bremen Hüsing, Alard, Notar, Stadtvogt, Bremen Kleihe, Schweder Dietrich, Präsident Marschalck, Jürgen, Regierungsrat Pelt, Rütger, Kapitänleutnant Kleberfeld, Hermann von, Dr., Leibarzt, Schwachhausen Speckhan, Wilhelm, England
Bremen, Stadt Schwachhausen, Grenzstreitigkeiten Burg, Besitzverhältnisse
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.