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Vertrauliche Korrespondenz des Legationsrats und späteren Bundestagsgesandten Freiherr von Blittersdorf mit dem Staatsminister Freiherr von Berstett (III)
Vertrauliche Korrespondenz des Legationsrats und späteren Bundestagsgesandten Freiherr von Blittersdorf mit dem Staatsminister Freiherr von Berstett (III)
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 52 Blittersdorf Nr. 7
52 Blittersdorf 7
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 52 Blittersdorf Friedrich Landolin Karl von Blittersdorf (1792-1861): Badischer Bundestagsgesandter und Minister des Auswärtigen
Friedrich Landolin Karl von Blittersdorf (1792-1861): Badischer Bundestagsgesandter und Minister des Auswärtigen >> Akten
1831
Enthält u.a.: - Jan. 1831: Der Rücktritt Berstetts und die Volkssouveränität, Österreich zieht Truppen zusammen auf Wunsch des Königs von Württemberg.
- April 1831: Der Bund kümmert sich nur um militärische Dinge, nicht um die Zukunft Deutschlands; der badische Landtag, eine allgemeine Revolution in Deutschland nicht wahrscheinlich, die Braunschweiger Frage ist vom Bund nicht immer korrekt behandelt worden; die Verhandlungen zur Wiederherstellung der badischen Verfassung in der badischen Kammer; die Passivität des Bundes und Gefahren, die Presse, die Landtagsblätter sind von den Linken redigiert.
- Mai 1831: Nachrichten aus Polen; Österreich könne nichts tun und müsste die Staaten ihrem Schicksal überlassen, bis sie zur Besinnung kämen, aber diese passive Politik ist falsch; in der Braunschweiger Frage hätte der Bund die Autorität des Herzogs Karl wiederherstellen müssen; die Fehler des Beschlusses vom 2. Dezember; Unruhen in Luxemburg; Lage des Bundes, Betrachtungen über die Politik der einzelnen Staaten; die Bundesakte und die Wiener Schlussakte enthalten entgegengesetzte Bestimmungen; die Londoner Konferenz und die Luxemburger Frage; Wirkung der Verhandlungen in der zweiten Kammer auf das Volk.
- Juni 1831: Rücktritt Hennenhofers, Tod des Generals Diebitsch.
- Juli 1831: Prinz Leopold wird belgischer König, der Londoner Kongress, die Luxemburger Frage und der Bund, Furcht vor der Cholera; wenn Österreich den kleinen Staaten helfen würde, so würde es sich auch selbst vor der Revolution schützen; die kleinen Staaten sind durch den Wiener Kongress, der ihnen die Konstitutionen aufzwang, gelähmt worden; Sympathien für Frankreich in Baden; Teilnahmelosigkeit des Bundes, Österreich und Preußen in der Londoner Konferenz, ein nationaler Krieg gegen Frankreich nicht denkbar; wenn der Bund keine Stütze gewährt, so muss man sonstige Verbindungen suchen; die polnischen Unruhen, die belgische Frage; der König von Württemberg und sein Einfluss, der Bund scheint sich gegen die Revolution aufraffen zu wollen; der König von Bayern und die Stände, Luxemburg und die deutsche Nationalität; der Bund, ein bloßes Werkzeug in der Hand Preußens und Österreichs.
- August 1831: Die Mannheimer Zeitung; Türckheims Ernennung zum Minister bedeutet wohl keine Änderung in der Haltung der badischen Regierung.
- Sept. 1831: Die Tendenz der zweiten Kammer, die Systemlosigkeit der Regierung; die Londoner Konferenz und ihre Widersprüche; Übergabe von Warschau, die belgische Frage und das Haus Oranien.
- Okt. 1831: Die revolutionäre Stimmung in Baden, die erste Kammer hat sich der zweiten ganz ergeben; Beschlüsse der zweiten Kammer wegen des Handelsvereins unter preußischer Fahne; die erste Kammer, ihre liberalen Mitglieder und ihr Präsident; der revolutionäre Geist und die Ansichten hierüber beim Bund, die Presse.
- Dez. 1831: Kurhessen und seine Landstände; Österreich und Preußen zögern noch immer mit Maßregeln gegen die Revolution.
- o.D.: Die Vorboten der Revolution im Straßburger Journal; Aufforderung zur Bewaffnung und Vertreibung der Fürsten, zur Erreichung der Einheit Deutschlands und Befreiung von dem Einfluss Preußens und Österreichs; die zweite Kammer ist das Vorbild für die Unzufriedenen in Baden, die Großmächte sehen mit Schadenfreude zu; die Zeitung "Das konstitutionelle Deutschland" und ihre schlechte Tendenz.
Darin: Inhaltsverzeichnis
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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