Marschall Dietrich von der Recke hat dem Herzog Wilhelm von Kleve berichtet, daß seine Vorfahren auf dem Haus Reck gen. Heyden seit undenklichen Zeiten eine Ziegentrift in der Lercher und Kamener Mark genutzt haben.Diese mussten sie aufgrund des allgemeinen Befehls des Herzogs, Ziegen nicht mehr zu treiben, einstellen. Dafür hat Dietrichs Vater, der verstorbene Dietrich von der Recke, seit langem eine Schaftrift eingerichtet. Herzog Wilhelm gestattet daher auch seinem Marschall, anstelle der Ziegentrift ("Geissenhaldung") diese Schaftrift in der Lercher und Kamener Mark auszuüben; sowie die Nutzung des alten Teiches zwischen dem Haus Reck und dem Kirchspiel Pelkum am einen und dem Hof Vollenspit und der Lercher Mark am anderen Ende, wo er fischen, weiden und Heu mähen darf. - Vgl. unten Hs. A IV 13, fol. 225v.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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