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Bürgermeister und Ratsherren der Neustadt bezeugen, dass Gerhard Koch, Rentmeister zum Sparrenberg, ein dem Herzog Wilhelm von Jülich zugefallenes Haus am Waldhof an Johann Scholle verkauft hat.
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Bürgermeister und Ratsherren der Neustadt bezeugen, dass Gerhard Koch, Rentmeister zum Sparrenberg, ein dem Herzog Wilhelm von Jülich zugefallenes Haus am Waldhof an Johann Scholle verkauft hat.
1503 September 29/BUB 1255
Registratursignatur: Bielefelder Urkundenbuch, S. 705, Nr. 1255
100,001/Urkunden 100,1/Urkunden
100,1/Urkunden
1503 September 29
Darin: Wy Eggert Lynthorst, borgermestere, unde ander ratmannen uppe der Nygenstat to Bilvelde, als Ludeke Hackensmet, Johan Scholle, Johan Jacob, Johan Honderlaghe, Johan Bekere, Albert Alkote, Ludeke Kregell unde Albert Klossenmaker enkennen in dossem breve, dat vor uns gekomen ys de ersame Gerhardus Kock, nu tor tyt rentemestere to Sparenberghe, bekande unde sede, dat unseme gnedigen, leven heren, heren Wilhelm, harzoch to Gulche unde tome Berge, graven to Ravensberge etc., were angestorven eyn huys unde wort, unde he hedde ok datsulve huys na sede, wonheyt unde rechte der stad Bilvelde van weghen unses gnedigen leven hern vorgerort myt rechte ingevordert, wellich hus unde wort vorgescreven dat belegen sy to endest in der strate teghen deme Walthove benemen Syverdes huyse van Brackwede up eyne unde up ander sydt ys belegen de hof, dar nu tor tyt her Ludeke Barlage inne wonet. Unde so hedde he van weghen unses gnedigen leven heren vorgerort sodane huys unde wort vorgescreven eynes Staden, vasten, erfkopes vorkoft unde vor uns jegenwordich eynes Steden, vasten erfkopes vorkofte unde let up in weren myt handen unde munde deme werdighen unde vorsichtigen hern Johanne Schollen unde synen erven vor eyne summen geldes, de sick Gerhardus vorgescreven van weghen unsses gnedigen, leven hern vorgescreven vor uns wal betalet enkande. Vortmer lovede Gerhardus vorgescreven, dat he van weghen unsses gnedigen leven heren vorgerort heren Johanne Schollen unde synes erven dosses vorkopes unde uplates dosses vorgescreven huyses unde wort wyl bekentlick tostem unde satte vort heren Johann vorgescreven unde syne erven van weghen unses gnedigen, leven heren upgemelt in rechte were, besittinghe unde brukunghe des vorgescreven huyses unde wort erflick unde dede darup vorticht aller rechten, behelp, nyger funde unde allent, dat men teghen dossen kop unde bref bruken ofte bruken laten mochte genslik utgescheyden sunder aller argelist. Dosses in eyn orkunde unde tuchnisse der warheyt, dat dyt also vor uns gescheyn ys, unde umme bede unde wyl kore beyder part vorgescreven so hebbe wy unse grote ingesegel an dossen bref don hangen. Datum anno Domini vyfteynhundert darna in deme derden jare am sunte Michaelisavent des arzeengels.
Enthält: anno Domini vyfteynhundert darna in deme derden jare am sunte Michaelis avent des arzeengels
niederdeutsch
Archivale
Sortierdatum: 1503-09-29
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.