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Weimarische Zeitung Nr. 232, 4. Oktober 1910, S. 1 [über HANS HEILING]: Der Rezensent stellt die Notwendigkeit der Neueinstudierung der Marschner-Oper in Frage. Es gebe im zeitgenössischen Repertoire interessantere Werke, die die Aufmerksamkeit sicher mehr auf sich zögen. Als Beispiel fällt der Name Puccini. Die Aufführung selbst, die unter der Leitung von Peter Raabe stand, wird indes durchaus gewürdigt und für gut befunden: „Von der AUFFÜHRUNG ist durchweg nur Gutes zu sagen. An die Szenerie stellt die Oper ziemlich hohe Anforderungen, und man kann den Anordnungen von Oberregisseur WIEDEY die Anerkennung nicht versagen.“ Als besonders störend stellt der Rezensent heraus, dass ein Teil des Publikums öfters nach einzelnen Liedern oder Arien geklatscht habe: „Diese schlecht erzogenen Enthusiasten könnten wirklich ruhig bis zum Aktschluß warten, dann ist ihnen noch genügend Gelegenheit geboten.“