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Akten der Rektoren bzw. der Präsident*innen (Bestand)
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Universitätsarchiv der Technischen Universität Braunschweig (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Leitung und Verwaltung der Universität >> 1.5 Rektorat bzw. Präsidialamt
1950-1999
Geschichte des Bestandsbildners: Die Rektoren und Prorektoren der TH Braunschweig 1945-1979:
• 1945-1948 Gustav Gassner (Botanik) / Karl Pfleiderer (Maschinenbau)
• 1948-1950 Hans Herloff Inhoffen (Chemie) / Paul Koeßler (Fahrzeugbau)
• 1950-1952 Paul Koeßler (Fahrzeugbau) / Hans Herloff Inhoffen (Chemie)
• 1952-1954 Paul Dorn (Mineralogie, Geologie) / Paul Koeßler (Fahrzeugbau)
• 1954-1955 Eduard Wilhelm Justi (Technische Physik) / Paul Dorn (Mineralogie, Geologie)
• 1955-1956 Paul Dorn (Mineralogie, Geologie) / Friedrich Zimmermann (Wasserwirtschaft, Wasserbau)
• 1956-1958 Friedrich Zimmermann (Wasserwirtschaft, Wasserbau) / Paul Koeßler (Fahrzeugbau) bzw. Erwin Marx (Hochspannungstechnik)
• 1958-1960 Erwin Marx (Hochspannungstechnik) / Friedrich Zimmermann (Wasserwirtschaft, Wasserbau) bzw. Hermann Lagershausen (Verkehrs- und Eisenbahnwesen)
• 1960-1962 Hermann Lagershausen (Verkehrs- und Eisenbahnwesen) / Erwin Marx (Hochspannungstechnik) bzw. Max Kohler (Theoretische Physik)
• 1962-1963 Max Kohler (Theoretische Physik) / Hermann Lagershausen (Verkehrs- und Eisenbahnwesen)
• 1963-1964 Hans Kroepelin (Chemische Technologie) / Kurt Löhner (Kolbenmaschinen)
• 1964-1966 Kurt Löhner (Kolbenmaschinen) / Hans Kroepelin (Chemische Technologie) bzw. Karl Gerke (Geodäsie)
• 1966-1968 Karl Gerke (Geodäsie) / Kurt Löhner (Kolbenmaschinen) bzw. Herbert Wilhelm (Volkswirtschaftslehre)
• 1970-1972 Günther Lautz (Elektrophysik) / Herbert Wilhelm (Volkswirtschaftslehre) bzw. Ernst Henze (Angewandte Mathematik)
• 1972-1974 Ernst Henze (Angewandte Mathematik) / Günther Lautz (Elektrophysik) bzw. Klaus Pierick (Verkehr, Eisenbahnwesen)
• 1974-1976 Klaus Pierick (Verkehr, Eisenbahnwesen) /Ernst Henze (Angewandte Mathematik)
• Norbert Kamp (Mittelalterliche Geschichte)
• 1976-1978 Norbert Kamp (Mittelalterliche Geschichte) / Klaus Pierick (Verkehr, Eisenbahnwesen) bzw. Hans Jürgen Matthies (Landmaschinen)
• 1978-1979 Hans Jürgen Matthies (Landmaschinen) / Norbert Kamp (Mittelalterliche Geschichte)
Bestandsgeschichte: Bis Dezember 1995 erstellte Rainer Maaß ein Findbuch (Bestandsübersicht genannt) für einen Bestand "R - Rektoratsakten der Nachkriegszeit 1950-1979/80". Die Unterlagen waren in mehreren Etappen vom Präsidialamt abgegeben worden: am 10. Mai 1984 (Rektoratsakten 1950-1972, Zug. Nr. 31/1984), 13. September 1988 (neun Ordner, 1962-1971, Zug. Nr. 53/1988), 16. November 1990 (drei Ordner, 1971-1975, Zug. Nr. 16/1990), 14. September 1994 (Senatsprotokolle 1975-1979, Zug. Nr. 174-179/1994), im März 1995 (27 Akten, 1964-1972, kein Eintrag im Zugangsbuch) und am 14. September 1995 (12 Ordner, 1945-1980, Zug. Nr. 233/1995).
Bei der ersten Bearbeitung des Bestandes wurden drei Abteilungen gebildet: 1. die Akten der Rektoren von Rektor Koeßler (1952) bis Rektor Matthies (1979), 2. Sachakten und 3. Senatsprotokolle. Die 1. Abteilung umfasst die Akten, die einzelnen Rektoraten zugeordnet werden konnten, bzw. Akten, die nachweislich während zwei Rektoratszeiten benutzt wurden. Für die Rektoren Dorn, Justi, Zimmermann, Marx, Lagershausen, Kohler, Kroepelin, Löhner, Gerke, Wilhelm und Lautz sind Handakten überliefert. Während diese eindeutig dem Rektorenbüro selbst zugeordnet werden können, ist die Abgrenzung der übrigen Akten zum Bestand A 2 nicht eindeutig. Der Abteilung 2 (Sachakten) wurden Unterlagen zugewiesen, die über einen längeren Zeitraum, d. h. mehr als zwei Rektorate verwendet wurden. Die Senatsprotokolle in Abteilung 3 enthalten auch Einladungen, Tischvorlagen, Korrespondenz und Vermerke der Rektoren zu einzelnen Tagesordnungspunkten. Nur insgesamt acht Akten wiesen Aktenzeichen auf. Es ist also recht wahrscheinlich, dass die meisten Akten tatsächlich getrennt von den Akten der Hauptverwaltung (Best. A 2) geführt wurden. Auf eine nachträgliche Neuordnung wurde verzichtet. Die Bestände A 1, A 2 und R enthalten teilweise parallele Überlieferung und werden sich ergänzen.
Im Juni 2010 erstellte Kai Drewes eine Schnellverzeichnung für den neuen Bestand "R II Akten des Präsidenten". Der bestehende Bestand R wurde damit zu R I. Analog zu diesem war vorgesehen, Akten und Vorgänge, die erkennbar aus Präsidialbüro bzw. Rektorat stammten, getrennt von den Verwaltungsakten in Bestand A 2 zusammenzufassen. Zum Teil waren die Akten mit einem Stempel "Präsident" gekennzeichnet und in der Regel ohne kein Aktenzeichen. Dieser Bestand wurde gegliedert in: R II 0 Allgemeines, R II A Amtsübergaben, R II B Konzil und Rechenschaftsberichte, R II C Senat, R II D Sonstige Gremien, R II E Antrittsvorlesungen, R II F Festveranstaltungen, R II G Kontaktstunden, R II H Preisverleihungen, R II J Studentische Angelegenheiten und R II K Präsidentschaft Rebe. Die erfassten Akten wurden in verschiedenen Zugängen vom Präsidialbüro abgegeben. Einige waren bereits in Bestand A 2 umgearbeitet worden. Insgesamt ist auch hier die Trennung der Bestände nicht immer eindeutig.
Da R I und R II mehr oder weniger willkürlich zwischen Rektorat (bis 1979) und Präsidentschaft (ab 1980) getrennt wurden, ohne dass sich diese Trennung auch in den Akten bzw. in der Verzeichnung wiederspiegeln würde, wurde die Trennung bei der Erfassung in Arcinsys im Dezember 2021 aufgegeben. Beide Bestandsteile werden als Bestand R zusammengeführt.
Findmittel: in Bearbeitung
Bestand
Literatur: Albrecht, Helmuth (1980): Die Rektoren der Carolo-Wilhelmina 1890-1979. In: Mitteilungen der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig 15 (I/II), S. 22–30.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.