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Korrespondenz von Wilhelm von Schadow an Julius Hübner
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HHI.Handschriftenabteilung-I Handschriftenabteilung I
Handschriftenabteilung I >> Archivalie – Korrespondenz
02.06.1833
Brief über die Anfangszeit von Schadows Tätigkeit als Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie und das kulturelle Leben in der Stadt:
"[...] Du kannst Dir nicht denken, wie lebendig es jetzt hier zugeht, wie viel Neues unternommen wird und wie sehr ich Ursache habe zu glauben, daß die nächste Berliner Ausstellung für die hiesige Schule glanzvoller als je ausfallen könnte. Auch leben wir an den Abenden recht vergnügt, zwei Künstler-Vereine und ein allgemeines Künstler-Casino erhalten die gegenseitige Mittheilung lebhaft. [...] Immermann liest alle vierzehn Tage vor einem gebildeten Publicum in der Akademie, ein großer Geist; ausserdem haben wir ein recht hübsch renovirtes Theater und mittelmäßige und schlechte Schauspieler, die wir durch einen Theater-Verein zu verbessern gedenken. Mir geht es meist erträglich, und häufig sogar gut, wofür ich Gott von Herzen danke. [...]"
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.