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Verpachtung und Nutzung des herrschaftlichen Gartens auf dem Oberen Schloss zu Siegen
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E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 4. Rentkammer mit Oberforstkollegium >> 4.1. 1. Kammerakten >> 4.1.3. Landesherrliche Bauten und Höfe
1750-1804
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Anheimfall der Fischwässer im Amt Freudenberg und des Oberen Schlossgartens nach dem Ableben der verwitweten Fürstin zu Nassau-Siegen und Planung der Verpachtung des Schlossgartens an die auf dem Oberen Schloss wohnenden Bediensteten (1750-1751); Reparatur der Palisaden am herrschaftlichen Hasengarten (1754); Gesuch des gewesenen Feldwebels Seitler auf dem Oberen Schloss zu Siegen um Überlassung der so genannten Hasenbatterie (1772); Verschließung einer Öffnung zwischen dem Mitteltor und dem Großen - und Hasengarten zu Siegen (1773); Reparatur der hohen Hasengartenmauer auf dem Oberen Schloss zu Siegen (1776); Verzicht seines in Lehnung gehabten Anteils am oberen Schlossgarten durch den Rentmeister Winter zu Siegen (1776); Anpflanzung von Obstbäumen im Oberen Schlossgarten (1777); Bewilligung der unentgeltlichen Nutzung des dritten Teils des Oberen Schlossgartens für den Justizrat Dresler zu Siegen (1778); Verweigerung der Übergabe neuer Schlüssel an den Justizrat Dresler zu Siegen für dessen Nutzung eines Teils des Oberen Schlossgartens (1779); Regulierung der jährlich zu zahlenden Zinsen für die Nutzung des dritten Teils des herrschaftlichen Oberen Schlossgartens durch den Justizrat Dresler (1779); Verkauf der im herrschaftlichen so genannten Blumengarten befindlichen Taxis-Bäume (1780); Anpflanzung einer Hecke anstelle eines Plankenzauns um den Hasengarten auf dem Oberen Schlossgarten (1802); Auslichten und Abstümpfen der Allee im Oberen Schlossgarten (1803). Korrespondenten u.a.: Justizrat Schenck (Siegen), Rentmeister Winter (Siegen), Dilthey (Dillenburg), von Wülcknitz (Dillenburg), Baumeister Terlinden (Dillenburg), Rentmeister Rühle (Siegen), Justizrat M. Dresler (Siegen), Rentmeister Siebel (Siegen), Dapping (Dillenburg), J. H. Krämer (Siegen).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.