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David Wolleber
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 1 Allgemeine Sammlung von ungedruckten Schriften zur Landesgeschichte
Allgemeine Sammlung von ungedruckten Schriften zur Landesgeschichte >> Die Handschriften
Beschreibung:
612 Bl (334a, 437a, 323 fehlt) • 33 x 21 • Württemberg • (1589-1591)
Die von SCHNEIDER (s. u.) bemängelte »Unordnung« ist nach einer Untersuchung der Lagenordnung wohl durch Verbinden verursacht. Wollebers Ordnungsschema zeigen Vorred (108v) und 8 Ordnungsanweisungen (333v-601v). Abbrüche (3r, 86v, 256v, 388r, 543r, 548r), Textwiederholungen (103-5/106-8, 520/521) und Randerweiterungen erweisen die Hs als Konzeptfragment, sie bestand früher wohl nur aus losen Lagen. Da es sich um eine gegenüber Chronik und Chorographie veränderte Redaktion handelt, ist eine genaue Rekonstruktion der ursprünglichen Ordnung nicht möglich, folgende Gliederung jedoch wahrscheinlich: A Parallelen zur Chronik: 1-8, 99-149, 9-98, (169-184), 150-168, 245-256; B Parallelen zur Chorographia: 404-409, 398-403, 410-477, 544-601, 311-339, (533f.), 340-345, 271-310, 257, 239-244, 346-387, 478-506, 539-543, 507-512, 535f., 513-532, 537f., 264-270, 388-397; C Zusätze etc.: 185-238, 248-263, 602-612 • 558v, 580r, 583v Wappenskizzen • Pergamentband vor 1651.
Wasserzeichendatierung durch G. PICCARD : 1589-1591 • Teilautograph von David Wolleber (1552-1597, s. auch 593r-595r und Hs 2); 239r-244v, 257rv, 264r-397r, 399r-416r, 474r-579v von anderer Hand für den Autor geschrieben, s. dessen Randerweiterungen usw.; daneben spätere Zusätze, bes. 603v-611v • Vorderspiegel Friderich Herzog von Württemberg 1651, somit Teil der Neuenstädter Bibhothek • 1688 nach Stuttgart.
E. SCHNEIDER, WVJH 20 (1911), bes. 300f.
Enthält: 1r-603v {DAVID WOLLEBER}: HISTORISCHE BESCHREIBUNG (Rückentitel). Teile einer veränderten Redaktion von Chronik (s. Hs 2) und Chorographia (s. Hs 148, B) bzw. Historia und Zeitbuch (LB Darmstadt 104 und 135). (65v-86v) Fehde Ulrichs V. von Württemberg mit Esslingen 1448/49; nach dieser Hs gedruckt durch K. v. MARTENS, Geschichte der ... kriegerischen Ereignisse (1847) 780-800. -- Zusätze: (87r-98v) Begräbnis Ulrichs V. 1480, Druck F. C. v. MOSER, Kleinere Schriften 11 (1764) 323-340; (169r-182v) Frankfurter Entscheid 1489 mit Verpflichtung von schwäbischem Bund und Landschaft, Druck REYSCHER 1 Nr. 10, SATTLER, Grafen 4. Forts. (1768) Beil. 3, vgl. HStA A 602 WR 346, 352f.; (185r-206r) Nachrichten zum Reichstag Nürnberg 1487, ausführlicher als J. J. MÜLLER, Reichstags-Theatrum unter Friedrich V. 6 (1718) 80-85; (207r-216v) Mannschaftsrollen des Aufgebots Erzherzog Sigismunds von Österreich gegen Venedig 1487 (Schilderung 216v); (217r-238r) Adelslisten: (217r-221r) Breisgau, (221r-227v) Aargau, Thurgau, Bürgenthal, (228r-236r) Österreich, Steiermark, Kärnten, Krain, Mähren (außer Grafen, Landherren alphabetisch), (237r-238r) Etschtal, Inntal; (602r-603r) Gefallenenliste von Sempach 9. Juli 1386, vgl. TH. v. LIEBENAU, Die Schlacht bei Sempach (1886) 203-205; 603v Ergänzung, ähnlich Berner Stadtchronik 1414, vgl. ebd. 152f. (Nr. 54), vielleicht übersetzt von H. TEXTOR (s. Hs 291). -- 185r-238r, 602r-603r auch LBS Cod. hist. Fol. 179, 72r-109v.
Eingelegt: (604rv) DAVID WOLLEBER: Widmungsschreiben an Herzog Ludwig von Württemberg, Fragment, vielleicht aus HStA A 398 Bü 4c, Bezug zu Hs 24 nicht zwingend; (605r-608r) Elenchus Contentorum, 18. Jh.; (609r-610v) Erwähnungen Württembergs, Ausschnittübersetzungen für Wolleber nach M. Alberti Argentinensis Chronici Fragmentum, Anhang zu (P. PITHOEUS, ed.) Ottonis episcopi Frisingensis ... Chronicon (1565) Fol. 158-195, vgl. A. HOFMEISTER, MG SS rer. Germ. NS 4 (1955) 16-282; (611rv) Ergänzungsabschrift (wohl zu Hs 2, ähnlich Hs 24, 3r-6r) aus einer 1876 dem Archiv angebotenen Hs von Wollebers Werk, vgl. HStA E 61 Bü 389, 50, 1.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.