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Rechtsstreitigkeiten und Schuldenangelegenheiten der Junker von und zu der Hees
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.5. Familie von und zu der Hees
1573, 1612-1642
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Rechtsstreit zwischen der Witwe des Hans Georg von und zu der Hees, Lüttgard von der Leyen, und den Erben der Anwälte Diefenbach und Geyse wegen der Höfe zu Buchen und Solbach (1613-1615) Schreiben der Gebrüder Hans Albrecht und Johann Gottfried von und zu der Hees an den Siegener Amtmann wegen der Schulden ihres Hofmanns Johann Steinseiffen zu Büchen (02.02.1627); Schreiben der Gebrüder Eberhard und Johann Steffen von und zu der Hees an den Siegener Amtmann wegen offener Schulden der Erben des Jost Spießen zu Dillnhütten (20./30.11.1627); Schreiben der Gebrüder Eberhard von und zu der Hees an den Siegener Amtmann wegen offener Schulden des Johannes Busch zu Buschhütten (16.02.1628); Schreiben des Johann Gottfried von und zu der Hees an den Siegener Amtmann wegen angezeigter Schuldforderungen durch den Schultheiß zu Ernsdorf (01.02.1642); Schreiben des Philipp von und zu der Hees an den Amtmann und Befehlshaber zu Siegen wegen der Haltung von Vieh und Pferden auf dem Häuslingsberg bei Siegen aufgrund verspäteter Saatausbringung(17.06.1573); Beschwerde des Daniel Nöhe vor der Haardt über die Erben des verstorbenen Eberhard von und zu der Hees wegen Rückzahlung eines Vorschusses (1634); Beschwerde der Witwe Lüttgart von und zu der Hees über ihren Lehnmann Hans Lange zu Dornseifen wegen Schuldforderungen (1613); Bericht des Eustachius von Wischel zu Langenau über einen Streit der Erben von und zu der Hees wegen ihrer Mahlmühlen (1617); Beschwerde des Thomas Heinrich von und zu der Hees über die Witwe des Junkers Philipp von und zu der Hees wegen streitiger Hude, ihren Hofmann in der Hees und angeblichen Abbrechens ihrer Mühle (04.05.1617). Korrespondenten u.a.: Anwalt Hermann Diefenbach, Anwalt Johann Geyse, Hans Albrecht von und zu der Hees, Johann Gottfried von und zu der Hees, Eberhard von und zu der Hees, Johann Steffen von und zu der Hees, Philipp von und zu der Hees, Eustachius von Wischel zu Langenau, Thomas Heinrich von und zu der Hees.
29 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.