Friedrich von Papenheim bezeugt für sich, seine Söhne Heinrich und Christoph und seine unmündigen Söhne Friedrich und Johann Rabe, daß er dem Warburger Bürger Kurt Gir und dessen Frau Anna eine Kornrente von achteinhalb Maltern, halb Roggen und halb Hafer, die jährlich zwischen Michaelis und Martini in deren Warburger Haus zu liefern ist, für 300 Taler, von denen jeder 21 Schillinge wert ist, verkauft habe. Er setzt seinen Anteil am Zehnten zu Papenheim [Wüst zw. Warburg und Menne (Stadt Warburg)], nämlich den sechsten Teil, zum Unterpfand. Sollte er seinen Verpflichtungen nicht nachkommen, stehen der Papenheimer Zehnte und die sonstigen Güter im Stift Paderborn dafür ein. Die Kornrente ist jährlich zu Martini mit der gleichen Summe ablösbar. Der Aussteller kündigt sein Siegel an. 1(..)4 am tage Martini episcopi.