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2/5 [fol. 4']: 1596 Juli 1 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. V
Enthält: Anwesend: Rektor Herzog Johann Friedrich, Prorektor Hafenreffer, Heerbrandt, Gerlach, Hochmann, Halbritter, Harpprecht, Magirus, Mögling, Planer, Burckhardt, Cellius, Mag. Müller, Varnbüler; 1.) Verhandlung wg. des Roznagel (Rottnagel) (Anm. 1) Gotteslästerung und Unfug: Schreiben durch Dr. Engelhard an den Vater betr. Abholung des Roznagel bei ausbleibender Besserung; bis dahin weitere Verwahrung im Karzer. [UAT 2/5, Bl. 4']; 4.) Supplik des Herbrandus um Hilfe bei der von seinen Geschwistern begehrten Erbteilung: auf Bitte seines Pflegers Harpprecht Verordnung der Magg. Adam Eppich (Anm. 2) und Georgius Burckhardus zur Teilung; 2.) Supplik des Andreas Pfister um Interzession an den Herzog betr. eine Zulage wg. seines hohen Alters: Bewilligung, ebenso einer Hilfe vom Fisc. der Universität. [UAT 2/5, Bl. 4']; 3.) Schreiben aus Nürnberg wg. Caspar Dieterich mit Abschlagung von dessen Begehren um Mitteilung des Inventars der Erbschaft des Nürnberger Bürgers Inttenberg (?), bis er eine Vollmacht ("compos brieff") vorgebracht hat; Supplik des Dieterich um eine Kopie des Nürnberger Schreibens: Gewährung einer Kopie und ihre Sendung an Dr. Entzlin). [UAT 2/5, Bl. 4' u. 2/5,6] [UAT 2/5, Bl. 6]; Anm. 1: MUT 223, 66. Anm. 2: MUT 214, 63.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.