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Angelegenheiten der Pfarrei und des Hofes zu Rödgen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.15. R
1578, 1593, 1627, 1659, 1696, 1699
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Supplik des Pastors Petrus Freudenberg zu Rödgen wegen verweigerter Arbeiten in einem Haustück der Pastorei (19.06.1578); Supplik der Kirchdiener im Amt Siegen wegen des Herrn Pancratius (21.07.1593); Korrespondenzen des Grafen Ludwig Heinrich zu Nassau-Dillenburg, Berichte und Suppliken wegen diverser strittiger Angelegenheiten des Pfarrers Jacob Wissenbach zu Dresselndorf und dessen Verstöße gegen die Landordnung (1627); Bericht des reformierten Pastors Friedrich Heill zu Rödgen und Wilnsdorf über die angebliche Beteiligung seiner Ehefrau an einem Streit junger Handwerksgesellen vor dem Pfarrhaus zu Rödgen (14.07.1659); Bericht des katholischen Pastors Dreßler zu Wilnsdorf über das von etlichen Bauern ihm vorgeworfene Desinteresse an der katholischen Religion und am Schulwesen (11.02.1696); Supplik des Gerichtsschöffen Henrich Engel zu Rödgen wegen des Regierungsantritts des Fürsten Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen und wegen Erlangung der Dienste des Wiesenknechts auf der Kirchthal und Marienborn (1699); Supplik und Gravamina der reformierten Untertanen der Kirchspiele Rödgen, Netphen und Wilnsdorf wegen des Regierungsantritts des Fürsten Wilhelm Hyacinth zu Nassau-Siegen und wegen der Wahrung der Religionsfreiheit (1699). Korrespondenten u.a.: Pastor Petrus Freudenberg (Rödgen), Ludwig Heinrich Graf zu Nassau-Dillenburg, Pastor Jacob Wissenbach (Dresselndorf), Amtmann Caspar Wrede (Siegen), Pastor Friedrich Heill (Rödgen und Wilnsdorf), Pastor J. Hermann Dreßler (Wilnsdorf), Gerichtsschöffe Henrich Engel (Rödgen).
40 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.