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Faust
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Weimarische Zeitung, Nr. 93, 23.06.1851, S. 555f.: „Das Gastspiel des Hrn. Deez (Uriel Acosta und Faust) hat dem Vernehmen nach zu einem Engagement desselben an der hiesigen Bühne geführt, oder ist, wie eine andere Version lautet, diesem Engagement nachgefolgt. Den Beweis, daß er sich im Besitze der zum Schauspieler erforderlichen äußeren Mittel, besonders eines vollen, starken, der weiteren Ausbildung fähigen aber nicht weniger bedürftigen Organs befinde, hat Hr. Deez geliefert. Der Beleg über wahre innere Kraft und Begabung, über die Fähigkeit ein Kunstwerk künstlerisch aufzufassen und zu durchdringen, dasselbe rein und klar zur Anschauung zu bringen, ein ächtes Charakterbild zu schaffen, ein Seelengemälde zu zeichnen, - dieser Beleg blieb aus und bleibt noch zu erwarten, wie wir denn hoffen wollen, daß Hr. Deez im Verlaufe seiner ferneren Leistungen, vorerst bei weniger schwierigen Aufgaben als die gewählten beiden, gerechten Ansprüchen zu genügen wissen werde. […] In Goethes ‚Faust‘ nahm am 17. d. M. Frl. Genast […] Abschied vom hiesigen Publikum. Sie hat sich als eine strebsame, und bescheidene junge Schauspielerin bewährt, und so konnten ihr denn die aufmunternden und anerkennenden Zeichen freundlicher Theilnahme neben den besten Wünschen für ihre fernere Laufbahn nicht mangeln. […]“