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Korrespondenz und Abschriften von Kauf-, Erbrechts- und Leibgedingsbriefen von Besitzungen des Klosters Altenhohenau in den Gerichten Erding und Neumarkt sowie zu Kufstein
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Korrespondenz und Abschriften von Kauf-, Erbrechts- und Leibgedingsbriefen von Besitzungen des Klosters Altenhohenau in den Gerichten Erding und Neumarkt sowie zu Kufstein
Kloster Altenhohenau Amtsbücher und Akten >> 2. Akten >> 2.3 Grundherrschaft und Abgabenverwaltung >> 2.3.1 Allgemeines
(1288-1599) [15. Jh.-18. Jh.]
enthält u.a.: Enthält: Bl.1-10 zwei Urkunden von 1466 und 1485 zu einer Hofstatt und Garten zu Kufstein (mit späterem Vermerk 16. Jhdt. "Saindt Verkaufft").
Bl.16 - 18: drei Briefe der Priorin Anna Hund an den Vikar und Prior zu Landshut von 1549, an Oswald Kreidenhueber, Richter zu Kling, von 1550 und an ihren Bruder Wigeles Hundt von Kaltenberg von 1550.
Bl.20 - 24: drei Erbrechtsbriefe von 1423, 1523 und 1599.
Bl.27 - 63: 11 Urkunden von 1288 - 1587 (Abschriften angefertigt 18. Jhdt.)
Enthält auch: Anweisung zum Umgang mit Erbrechtsbriefen und zum Verkauf des Erbrechts (übersetzter Auszug aus einem Rechtskodex, angef. 17.Jhdt.).
Äußere Beschreibung: 34 x 23 cm, fol., 64 Bl.; nachträglich gebundener Akt, moderner Pappeinband mit Leinenrücken, 1960.
Akten
Deutsch
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: 34 x 23 cm, fol., 64 Bl.; nachträglich gebundener Akt, moderner Pappeinband mit Leinenrücken, 1960.
Pfaffel
Hund: Anna, Priorin, Kloster Altenhohenau
Hund: Wiguleus, Kammerrat, München
Kreidenhuber: Oswald, Richter, Pfleggericht Kling
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.