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Differenzen zwischen den Untertanen des reformierten Landesteils Nassau-Siegens und Fürst Friedrich Wilhelm II. zu Nassau-Siegen wegen der Liquidation von Schatzungen und wegen übermäßiger Dienste und Dienstgelder (Kommissionsakte)
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Differenzen zwischen den Untertanen des reformierten Landesteils Nassau-Siegens und Fürst Friedrich Wilhelm II. zu Nassau-Siegen wegen der Liquidation von Schatzungen und wegen übermäßiger Dienste und Dienstgelder (Kommissionsakte)
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 7. Rechtsstreitigkeiten zwischen den Grafen bzw. Fürst und ihren Untertanen
1731-1732
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Einsetzung und Instruktion einer Kommission zur Untersuchung der Beschwerden der Untertanen und Eingesessenen des evangelischen Landesteils Nassau-Siegens durch das Reichskammergericht; Abschriften von Prozessunterlagen (Vorstellungen und Bitten bevollmächtigter Anwälte, kaiserliche Mandate); Tabellarische Spezifikationen über die in den Jahren 1724-1729 in den nassau-siegenschen Flecken erhobenen Schatzungen, Exekutionskosten, Hammelgelder, Strafgelder u.a. Ausgaben; Auflistungen der in den nassau-siegenschen Ämtern bezahlten Schatzungen und beschlagnahmten Mobilien, Stahl- und Viehbestände (mit Angaben von Namen); Auflistungen der in den nassau-siegenschen Ämtern bezahlten Dienstgelder (mit Angaben von Namen); Dienstregister der nassau-siegenschen Ämter (mit Angaben von Namen); Berichte der bevollmächtigten Anwälte und der Regierungskanzlei Nassau-Siegens an die Untersuchungskommission; Übersichten der liquidierten Schatzungen in den nassau-siegenschen Ämtern; Protokollauszüge der Untersuchungskommission; Spezifikationen der mit übermäßigen Dienstgeldern belegten Untertanen. Korrespondenten u.a.: Simon Henrich Gondela (Wetzlar), Philipp Henrich Debus (Wetzlar), Ihringk (Siegen), Behmer (Siegen), Dr. J. N. Schmid (Wetzlar), Dr. J. Goy, Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf (Siegen), J. H. Spieß, Schultheiß Johann Jacob Setzer (Buschhütten), Dr. Samuel Schultz.
473 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.