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Sektionssitzungen: Literatur und Sprachpflege, 1983
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Akademie der Künste (Ost) >> 05. Sektion / Wissenschaftliche Abteilung Literatur >> 05.1. Tagungen und Sitzungen >> 05.1.3. Sektionssitzungen
1983
Enthält: Korrespondenz, Protokolle der Sitzungen am - 13.1.: Stellungnahme der Sektion Literatur und Sprachpflege zum Thema "Gemäßigte Kleinschreibung", u.a. Diskussion über die Einheit der deutschen Kultur; Diskussion über eine Ehrung für Erich Arendt anl. seines 80. Geburtstages mit dem Nationalpreis; Debatte über die Verleihung des Heinrich-Mann-Preises (Vorschläge für u.a. Helmut H. Schulz, Bernd Wagner, Elke Erb, Friedrich Dieckmann), des Alex-Wedding-Preises (Vorschläge für u.a. Peter Abraham), des F.-C.-Weiskopf-Preises (Vorschläge für u.a. Erhard Agricola, Rainer Kirsch, Elke Erb), des Hans-Marchwitza-Preises (Vorschläge für u.a. Harry Kampling) und des Lion-Feuchtwanger-Preises (Vorschläge für u.a. Heinz Knobloch, Gerhard Scheibner); Aussprache über die Besetzung der Chefredaktion von "Sinn und Form" (Vorschläge für u.a. Friedrich Dieckmann, Dieter Schlenstedt, Max Walter Schulz); Beiträge von Wolfgang Kohlhaase, Stephan Hermlin, Ulrich Dietzel, Günther Deicke, Dieter Noll, Christa Wolf, Peter Hacks, Helmut Baierl, Günther Rücker, Robert Weimann, Christel Berger, Günter de Bruyn, Benito Wogatzki - 16.3.: Diskussion über Verleihung des Lion-Feuchtwanger-Preises (Abstimmung über Gerhard Scheibner); Mitteilung über die Verschiebung der Verleihung des Weiskopf-Preises an Rainer Kirsch; Besetzung der Chefredaktion von "Sinn und Form"; Gespräch über eine Ehrung für Erich Arendt; Ernst Schwarz spricht über jüngste Beobachtungen in China; Beiträge von Wolfgang Kohlhaase, Peter Hacks, Dieter Noll, Robert Weimann, Wilhelm Girnus, Günther Deicke, Benito Wogatzki, Manfred Wekwerth, Armin Zeißler; - 20.4.: Diskussion über Besetzung der Chefredaktion von "Sinn und Form" (Abstimmung über Max Walter Schulz), u.a. auch Leitungsformen der Akademie der Künste, geplante Akademieveranstaltungen, u.a. "Verboten und Verbrannt"; Beiträge von Wolfgang Kohlhaase, Peter Hacks, Dieter Heinze, Wilhelm Girnus, Dieter Noll, Helmut Baierl, Stephan Hermlin, Max Walter Schulz, Hermann Kant, Manfred Wekwerth, Robert Weimann, Günther Rücker, Günther Deicke, Herbert Fischer - 22.6.: Diskussion über geplante Kafka-Veranstaltung"; Mitteilung über die Auslieferung der Trilogie "Die Ästhetik des Widerstandes" von Peter Weiss; Debatte über bevorstehende Strukturveränderungen innerhalb der Akademie; über die Situation des schriftstellerischen Nachwuchses (u.a. Mitteilungen über Gerd Neumann, Wolfgang Hilbig, Christa Mock, Wolfgang Hegewald, Uwe Kolbe, Sascha Andersen, Dieter Schulze); Beiträge von Wolfgang Kohlhaase, Hansjörg Schneider, Günther Rücker, Hermann Kant, Christel Berger, Ulrich Dietzel, Helmut Baierl, Günter de Bruyn, Franz Fühmann, Günther Deicke - 14.9.: Vorstellung der neuen Mitglieder, Günter Görlich spricht zur Frage "Was weiß ich über den Arbeiter heute in unserem Land...?", Werner Mittenzwei "Zum Zustand des Genres Biographie", Heiner Müller spricht ausgehend von einem Zitat aus "Forschungen eines Hundes" von Franz Kafka über Kunst und Literatur in der DDR; Fortsetzung der Debatte über den schriftstellerischen Nachwuchs; Mitteilung über die Ablehnung von Robert Jungk als Korrespondierendes Mitglied gewählt zu werden; Gespräch über die Vorbereitung der Kafka-Veranstaltung; Beiträge von Benito Wogatzki, Günter Görlich, Werner Mittenzwei, Heiner Müller, Stephan Hermlin, Christa Wolf, Robert Weimann, Günther Rücker, Günter de Bruyn, Hansjörg Schneider, Christel Berger - 26.10.: Vortrag von Hans Hiebsch über Fragen der Psychologie, anschließend Diskussion; Beiträge von Wolfgang Kohlhaase, Benito Wogatzki, Robert Weimann, Peter Hacks, Werner Mittenzwei, Volker Braun, Stephan Hermlin, Dieter Noll
Literatur und Sprachpflege / Sektion
4 Mappen, 436 Bl.; Microfilm/-fiche: Fiche 1011
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.