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Abrede zwischen den Landgrafen Wilhelm IV. von Hessen-Kassel, Ludwig IV. von Hessen-Marburg und Georg I. von Hessen-Darmstadt über die gemäß den K...
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Urkunden des Großherzoglich-Hessischen Hauses >> 1241 - 1600
Marburg 1570 Juni 19
Hessen-Marburg
Papierlibell, mit den Unterschriften und den aufgedrückten Siegeln der Aussteller
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abrede zwischen den Landgrafen Wilhelm IV. von Hessen-Kassel, Ludwig IV. von Hessen-Marburg und Georg I. von Hessen-Darmstadt über die gemäß den Kursächsischen Bedenken durchzuführende Untersuchung der Untaten des Grafen Christoph Ernst v. Diez, Verhandlungen mit den Vormündern der übrigen Grafen v. Diez über die geplante Änderung der Verwaltung der Ämter Ulrichstein, Schotten, Lißberg und Bickenbach, weitere Inhaftierung von Philipp Biber, Theophil Schütz und N. Klingenberger, die Beschickung des Reichstages und Bezahlung aus dem Rest der Türkensteuer, Zahlung rückständiger 827 Gulden für die Streifende Rotte im Elsaß im Jahre 1554 sowie der Inquisitionskosten aus den Türkensteuer-Resten zu Kassel und Marburg nach Frankfurt an den Rheinischen Kreis und Erstattung einer Stück-Büchse aus Kassel nach Frankfurt
Vergleich (s. auch Nr. 124 vom selben Datum)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.