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Darmstadt, Stadt-Vorstandswahlen
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D 12 Großherzoglich-Hessisches Hausarchiv: Kabinettsregistratur
Großherzoglich-Hessisches Hausarchiv: Kabinettsregistratur >> 4 Buchstabe D
1835, 1837, 1846
Enthält: Gesuch der Ortsbürger zu Darmstadt um eine Erklärung des Großherzogs, dass Polizeirat Frey nicht als aktiver Staatsdiener anzusehen ist, damit dieser bei der Bürgermeisterwahl kandidieren kann, 1835
Enthält: Anerkennung des Polizeirats Frey als aktiver Staatsdiener und Belassung seiner bisherigen Dienstbezüge, 1835
Enthält: Aufruf des Ernst Emil Hoffmann zur Beteiligung an der Wahl; Identifizierung eines gegen ihn gerichteten Flugblattes als Werk des Beigeordneten Darmstädter; Bitte, eine Hoffmann denunzierende Karikatur 'das Kindbett einer ledigen Hospital-Verwalterin vorstellend' nicht weiterzureichen, 1835
Enthält: Protokollierung des Auszählungsergebnisses für die Bürgermeisterwahl, 1835
Enthält: Eingabe der Ortsbürger zu Darmstadt an den Gemeinderat: Reform der Durchführung einer Gemeinderatswahl; Kritik an der Baupolitik; Maßnahmen zur Ansiedlung von Gewerbe; Nutzbarmachung des städtischen Waldes; Sanierung der Finanzen, 1846
Darin auch: 'Verwahrung des Gemeinderatsmitglieds Ernst Emil Hoffmann gegen den Vorwurf, ein Gegner der Staatsregierung zu sein', 1835 (Druck)
Darin auch: Schrift gegen Ernst Emil Hoffmann und dessen angebliche Umtriebe im Vorfeld der Bürgermeisterwahl, 1835
Darin auch: 'Verwahrung des J. G. Kahlert gegen die Vorwürfe, ein Gegner der Staatsregierung zu sein und sich für das Bürgermeisteramt angeboten zu haben', 1835 (Druck)
Darin auch: Ablehnung des auf Ernst Emil Hoffmann gefallenen Mandats und Rücktritt Hoffmanns von der Kommunalpolitik, 1836 (Druck)
Darin auch: 'Verwahrung des Ernst Emil Hoffmann gegen zwei ihn angreifende Flugschriften', 1835
Darin auch: 'Verwahrung des Beigeordneten Darmstädter gegen die Angriffe des Ernst Emil Hoffmann', 1835 (Druck)
Darin auch: 'Anfrage des Ernst Emil Hoffmann und Erklärung des Wahlkommissars Dr. Hardy über Unregelmäßigkeiten bei der Bürgermeisterwahl', 1836 (Druck)
Darin auch: 'Angriff des Ernst Emil Hoffmann gegen einen Aufruf des Hofschlosser Germann', 1837 (Druck)
Darin auch: Flugblatt: 'Nachtrag zu Herrn E. E. Hoffmanns Selbstlob in der Allgemeinen Zeitung und im Frankfurter Journal', unterzeichnet von Freimuth Wahrmann, [1836]
Sachakte
Vermerke: Deskriptoren: Frey, (N.N.)
Vermerke: Deskriptoren: Hardy, Edmund Dr. (1775-1839) - GND: 119664361X (https://d-nb.info/gnd/119664361X)
Vermerke: Deskriptoren: Hoffmann, Ernst Emil (1785-1847) - GND: 10049773X (https://d-nb.info/gnd/10049773X)
Vermerke: Deskriptoren: Kahlert, Justus Georg (1800-1862) - GND: 1032265124 (https://d-nb.info/gnd/1032265124)
Vermerke: Deskriptoren: Wahrmann, Freimuth
Vermerke: Deskriptoren: Darmstadt:Stadtvorstand
19 Bl.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.