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Die auf das General-Reskript vom 3. August 1755 eingekommenen Vorschläge und Entwürfe zur Verbesserung des herrschaftlichen und Landesinteresses
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 8 Kabinett: Herzog Karl Eugen
Kabinett: Herzog Karl Eugen >> Gütererwerbungen, 1759-1789
1755-1758
Enthält u. a.:
Qu. 33 Wagner, Gottfried, Skribent, Aufsatz von 16. Oktober 1755, die bei Teilungen usw. vorgehenden Excesse und deren Abhilfe
Qu. 34 Jeorgisches Projekt, die Herbstkosten-Ermäßigung betr. Stuttgart, 22. Oktober 1755
Qu. 36 Fischer, Johann Georg, Zeugmacher, Tübingen, 24. Oktober 1755, betr. Errichtung einer Wollenzeug-Fabrik
Qu. 37 Wittleder, Caspar Laurentius, Rats- und Stifts-Verwalter, Göppingen, 25. Oktober 1755 betr. Wein, Salz, Beamte, Bauwesen, Tabak, Polizei u. a.
Qu. 38 Seytz, Georg David und Dannenberger, Johann Jacob, Ludwigsburg, 28. Oktober 1755 betr. Abstellung von Mißständen im Handelsgewerbe, Hinausschaffung der Juden u. a.
Qu. 39 Schütz, Johann Christoph, Lizentiat und Advokat, Stuttgart, 31. Oktober 1755 betr. Wasserschäden
Qu. 40 Hettler, Johann Christoph, Stuttgart, 5. November 1755 betr. Vermeidung von Vermögenszerfall; Darlehen über 10 fl verbieten, Darlehensregister anlegen
Qu. 42 Egler, Hof-Kommissar und Kaufmann, Stuttgart, 6. November 1755 betr. Formular für Briefkopf. Witwen- und Waisenkasse für Kanzleibeamte
Qu. 43 Krämer, Johann Albrecht, Knittlingen, 14. November 1755 betr. Hebung des Weincommerciums u. a.
Qu. 44 Ziegler, Amtmann, Schorndorf-Plüderhausen, 18. November 1755 legt vereinfachte Gemeinderechnung vor
Qu. 45 Brastberger, Substitut, Esslingen, 24. November 1755 schlägt Verbindung der Denkendorfer Pflege Untertürkheim mit der Geistl. Verwaltung Cannstatt vor
Qu. 46 Faber, Johann Georg, Stuttgart, 27. November 1755 schlägt Anlegung neuer Manufakturen nach ital. Muster vor
Qu. 47 Lozbeck, Georg Christoph, Augsburg, 30. November 1755, betr. Lotterie
Qu. 48 Grävenitz, Untertürkheim, 8. Dezember 1755 macht Vorschläge wegen Fabriken
Qu. 52 Hermann, Christoph Friderich, Waiblingen, 24. April 1756 betr. Emporbringung der Waldungen
Qu. 53 de Sponeck, L. E. Comte, Mömpelgard, 27. Juni 1756 betr. Schaffung einer Art Leibrenten-Versicherung
Qu. 54 Baumann, Johann Laurentius, Rechnungs-Probator in Wildberg, 31. Juli 1756 betr. Errichtung einer Feuer-Wetter- und Viehseuchen-Kasse
Qu. 55 Rock, Johann Christian, Stuttgart, 12. August 1756 betr. Waldungen
Qu. 56 Wolff, Johann Christoph, Stuttgart, 8. Februar 1758 betr. Anpflanzung von Obstbäumen. Dabei Schreiben von Rheinwald
Qu. 57 Breuninger, Wilh. Gottlieb, Vogtei-Skribent, Beilstein, 22. Februar 1758 betr. Bergbau, Abgabe auf Heiraten u. a.
Qu. 58 Scholl, Philipp Friderich, Münsingen, 25. November 1758 betr. Verbesserung der Verfassung durch Einführung von Justizoberaufsehern
1 Bü, Qu. 33-58
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.