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Gesuche, Memoriale und Beschwerden in
Rossdienstangelegenheiten
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Enthält: u.a.: - Gesuche des Berndt von Essen vom 20. Februar und 22. März 1680 um Wiederbestallung zum Korporal bei den Ritterpferden, mit nachfolgendem Regierungsmandat an den Rittmeister Hermann Christoph von der Kuhla vom 5. April 1680 wegen Essens Bestallung - Gesuch des Christoph Bilderbeck, Propst zu Geversdorf, vom 28. April 1680 um Ernennung seines Sohnes Jacob Heinrich Bilderbeck zum Korporal bei den Ritterpferden, mit nachfolgendem Regierunsgmandat an den Major Ernst Friedrich von Niemitz wegen Aufnahme des jungen Bilderbeck als Korporal in seine Kompanie - Memorial des Pastors Burchard Mertens zu Schwanewede an den Landrentmeister Jürgen von der Lieth vom 26. September 1681 wegen Abtragung des Rossdienstes von seiner gepachteten, zu den distrahierten Schwanewede'schen Gütern gehörigen Länderei, mit nachfolgendem Regierungsmandat an Mertens vom 30. September 1681 - Bewerbungsschreiben des Leutnants Hermann Christoph von der Kuhla vom 17. Dezember 1679 und 18. März 1680 auf die durch den Tod Otto von der Bekes vakante Rittmeisterstelle bei den Ritterpferden - Gesuch der kommandierenden Offiziere bei den Ritterpferden, Major Ernst Friedrich von Niemitz und Leutnant Hermann Christoph von der Kuhla, vom 17. März 1680 um Auszahlung der Offiziersgagen, mit nachfolgenden Regierungsbescheiden vom 18. und 29. März 1680 - Gesuch des Rittmeisters Hermann Christoph von der Kuhla vom 17. Mai 1681 um Beibehaltung seiner Offiziersstelle bei den Ritterpferden nach geplanter Aufhebung einer Kompanie wegen Wegfalls der Neubelehnten (mit Anlage: Auszug aus der königlichen Resolution vom 26. Mai 1680); Rekommendationsschreiben der bremischen Ritterschaft an die Regierung und der Regierung an den König für Kuhla vom 18. bzw. 21. Mai 1681 - Gesuche des Verwalters Christoph Strickher zu Schönebeck vom 12. Juni und 2. August 1682 um Wiederbezahlung der von ihm zur Ausrüstung eines Ritterpferdes vorgestreckten Gelder durch den Junker Jürgen von Sandbeck zu Stelle, mit beigefügter Rechnung; Regierungsmandat an Sandbeck vom 21. Juni und Exekutionsmandat an den Kontributionseinnehmer in der Börde Lesum, Johann Boeck, vom 8. August 1682 - Beschwerdeschrift der Witwe Mette Augusta Adelheit von der Hude vom 5. Juli 1684 gegen den Rossdiensteinnehmer Statius Kuhlmann wegen erfolgter Exekution, mit nachfolgendem Regierungsmandat an Kuhlmann - Gesuch der Vormünder der Erben des Landrats Lüder Marschalck zu Laumühlen vom 9. Juli 1683 um Rossdienstleistung von den Laumühlen'schen Gütern durch die Gläubiger (mit Anlage: Einkünfte der Gläubiger aus den entsprechenen Gütern)
Enthält: - Gesuch der Brüder Johann Eberhard und Franz Julius von der Lieth vom 1. November 1683 um Einteilung des Rossdienstes auf den distrahierten Gütern des Otto Clüver (mit Anlage: Verzeichnis der bremischen Güter des verstorbenen Otto Clüver und deren Hebungen); nachfolgendes Regierungsmandat an den Ritterschaftssyndikus Lic. Tobias Reimers - Memorial der Erben des Johann Marschalck zu Klint vom 12. Februar 1683 wegen Stellung ihres halben Ritterpferdes, mit nachfolgender Regierungsverfügung an den Ritterschaftspräsidenten Jürgen Marschalck und den zuständigen Landrat Arp von Brobergen vom 21. Februar 1683 wegen Klärung der Sache - Gesuch der bremischen Ritterschaft vom 8. Juli 1686 um Abweisung der Kläger bis zur Berichtigung des Rossdienstes - Gesuche des Jürgen von Sandbeck zu Stelle vom 8. Februar 1683 und 9. Juli 1684 um Verteilung des Rossdienstes von den durch Konkurs distrahierten Stelle'schen Gütern auf die Besitzer (mit Anlage: Verzeichnis der Gläubiger, die beim Konkurs 1663 optiert haben); nachfolgendes Regierungsmandat an die bremische Ritterschaft vom 9. Juli 1684; Beschwerdeschreiben Sandbecks vom Juni 1686 gegen die Besitzer Berend von Wersebe, Claus Benedict von der Decken, Paul Friedrich von Heimbruch und Dietrich Nettelwerden (?) wegen zu wenig gezahlter Rossdienstgelder, mit beigefügter Rechnung; nachfolgendes Regierungsmandat an die entsprechenden Besitzer vom 30. Juni 1686 - Gesuch des Leutnants Joachim Dietrich von Zesterfleth vom 11. September 1685 um Reduzierung seines Rossdienstes vom Gut Bergfried (mit Anlage: Kaufbrief zwischen Eberhard von Zesterfleth zu Bergfried und Garlef Dietrich Plate vom 24. März 1633 über einen Meierhof in Grünendeich); nachfolgende Regierungsverfügung vom 12. September 1685; Gesuch Zesterfleths vom 28. September 1686 um Aufhebung der Exekution - Gesuch des Rossdiensteinnehmers Statius Kuhlmann vom 4. März 1687 um Erneuerung eines Mandats wegen Exekution der Rossdienstgelder (mit Anlagen: Originalmandat der Regierung vom 15. Mai 1672, Regierungsmandat vom 11. August 1686); nachfolgendes Regierungsmandat vom 10. März 1687 - Gesuch der Erben der Witwe des brandenburgischen Kanzlers in Minden, Matthäus von Wesenbeck, vom 26. Januar 1687 um gerechte Verteilung des Rossdienstes auf den distrahierten Schönebeck'schen Gütern (mit Anlage: Auszug aus dem Distraktionsprotokoll in der Schönebeck'schen Konkurssache von 1663); nachfolgendes Regierungsmandat an den Schönebeck'schen Verwalter Christoph Strickher vom 6. Juli 1687 wegen gerechter Einteilung
Enthält: - Anzeige des Otto von Düring zu Bockel vom 2. Mai 1687 wegen Stellung des Ritterpferdes - Vorstellung der vier Kinder des verstorbenen Othrave von Brobergen zu Grimmenstein vom 17. Oktober 1704 wegen Stellung des Ritterpferdes - Beschwerdeschrift des Dietrich von Düring zu Cluvenhagen gegen den Rossdiensteinnehmer vom 24. Mai 1680 wegen widerrechtlich zugelegter Exekution; weitere Beschwerdeschrift Dürings gegen die Besitzer der distrahierten Schulte'schen Güter vom 3. Mai 1681 wegen Hinzuziehung zum Rossdienst, mit nachfolgendem Regierungsmandat an die Besitzer vom 4. Mai 1681 - Gesuch des Majors Ernst Friedrich von Niemitz vom 20. Januar 1680 um Zahlung seiner Gage, mit beigefügter königlicher Bestallungsvollmacht für Niemitz vom 13. Oktober 1679 - Gesuch der Einwohner zu Basdahl, Hinrich Stenberg und Claus Tönjes, vom 17. Januar 1699 um Befreiung vom geforderten Rossdienst; nachfolgendes Regierungsmandat an den Ritterschaftssekretär Johann Hinrich Hintze; Bericht Hintzes vom 28. Februar 1699; Widerlegung der Einwohner vom 3. November 1705, mit nachfolgendem Regierungsmandat an diese vom 11. Dezember 1705 wegen Abtragung des Rossdienstes
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.