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Streitsache des Kammergerichtsprokurators Dr. Georg Goll und
dessen Erben gegen Regierung und Landstände der Herzogtümer Bremen und
Verden wegen Bezahlung des nachständigen Gehalts
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Streitsache des Kammergerichtsprokurators Dr. Georg Goll und
dessen Erben gegen Regierung und Landstände der Herzogtümer Bremen und
Verden wegen Bezahlung des nachständigen Gehalts
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 13 Landesschulden des Erzstifts Bremen, auch Gläubiger des Verdener Domkapitels
1652-1701
Enthält: - Zitationen des Reichskammergerichts an Regierung und Landstände vom 27. März 1652, 11. Januar 1656 und 12. August 1659 wegen Zahlung der rückständigen Gehälter (mit Anlagen: Verzeichnis der rückständigen Summen, erzbischöfliche Bestallungsbriefe für Goll von 1625 und 1640, Regierungsverfügung von 1651 für Goll wegen Liquidation mit den Gläubigern); Gesuch Golls an Regierung und Stände vom 9. März 1661 um Zahlung der rückständigen Gelder wegen notwendigen Neubaus seines verfallenen Wohnhauses - Gesuche der Erben, des Enkelsohns Dr. Georg Friedrich Müeg, Prokurator am Reichskammergericht, vom 23. Februar und 28. Mai 1689, 18. Januar 1690, 14. April und 13. Oktober 1691, sowie des kaiserlichen Advokaten Dr. Johann Reichard Capp namens seiner Ehefrau Catharina Cecilia und namens der Erben der Anna Christina Müeg, geb. Goll, vom 19. Februar 1692 um Zahlung der rückständigen Gehälter - Gesuche der gesamten Goll'schen Erben an die Regierung vom 24. Mai 1694 und 24. September 1695 um ein Zahlungsmandat an die bremisch-verdischen Stände, mit nachfolgenden Verfügungen der Regierung an die Stände vom 22. Juni 1694 und 27. September 1695; Erklärung des Syndikus' der bremischen Stände, Dr. Burchard Uffelmann, dazu vom 21. Februar 1695; weiteres Gesuch der Goll'schen Erben vom 12. November 1697; Vollmacht der Goll'schen Erben für den Advokaten Dr. Hinrich Köneke vom 4. Dezember 1700; Regierungsprotokolle vom 8. und 18. Dezember 1700 über Verhandlungen mit Köneke; Notifikationsschreiben Könekes vom 18. Januar 1701 wegen Akzeptierung einer von den Ständen vorgeschlagenen Summe durch die Goll'schen Erben; Ausschreiben der Regierung vom 22. April 1701 wegen Eintreibung der Gelder im Land, mit beigefügtem Verteilungsschlüssel vom 24. März 1701; Gesuch Könekes an die Regierung vom 7. Juni 1701 um Anweisung an den Landrentmeister zur Auszahlung der Gelder, mit nachfolgender Assignation vom 7. Juni 1701 (siehe auch Rep. 27 Nr. 404 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1193946))
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1625
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1651
Goll, Georg, Dr., Kammergerichtsprokurator Müeg, Georg Friedrich, Dr., Kammergerichtsprokurator Capp, Johann Reichard, Dr., Advokat, kaiserlicher Capp, Catharina Cecilia Müeg, Anna Christina, geb. Goll, Erben Uffelmann, Burchard, Dr., Syndikus, Stände Köneke, Hinrich, Dr., Advokat
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
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