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Michael-Beersche Stiftung für Maler und Bildhauer jüdischer Religion (Preisvergabe und Akademie)
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Preußische Akademie der Künste >> 12. Stiftungen >> 12.1. Michael-Beersche Stiftung
1877 - 1887
Enthält: Kurzregister (Bl. 1-5). Ab 1882 Mitarbeit Herrmann Endes im Kuratorium. Entscheidung über Verlängerungsantrag Max Landsbergs, Preisträger von 1875 (Bl. 6-10, 15-22, 36-49; vgl. PrAdK 454). Preisträger 1877: Bildhauer Ephraim Keyser (Bl. 23-35, 50-53, 57-71, vgl. auch Akte 454). Ausschreibung 1878 für Malerei (Bl. 40-46, 60), Bewerber Benno Hirschfeldt (Bl. 54-56), keine Preisvergabe. Ausschreibung 1879 für Bildhauerei (Bl. 66-72, 83f.), Bewerber Stipendiat Ephraim Keyser (Bl. 77-86), keine Preisvergabe. Ausschreibung 1880 (Bl. 90-108), kein Bewerber. Ausschreibung 1881 (Bl. 109-128), kein Bewerber. Ausschreibung 1882 für Malerei aller Fächer (Bl. 128-135), Bewerber: Eugen Spandow (Bl. 136-139, 153); Georg Ludwig Meyer Ball (Bl. 140-153); Ernst Nelson (Bl. 142f., 153); Preisträger: Isaac Joseph Brasch, Berlin (Bl. 144f., 153, 157-169), mit Reiseberichten aus Italien (Bl. 178, 181-191). Ausschreibung 1883 für Bildhauerei (Bl. 170-179). Ausschreibung 1884 für Malerei aller Fächer (Bl. 195-204), sechs Bewerber (Bl. 210-215), Preisträger: Sigmund (Saul) Wahl, München (Bl. 205f., 215-231, 254-261, 270, 308, 313, 367). Ausschreibung 1885 für Bildhauerei (Bl. 235-345), Bewerber und Preisträger: Josef Róna, Wien (Bl. 262-269, 271-289, 292-295, 301-304, 337f.). Ausschreibung 1886 für Malerei aller Fächer (Bl. 289-291, 294, 296-303, 327), Bewerber: Friedrich Wahle (Bl. 313-315); Otto Marcus (Bl. 316-318, 353); Maurycy Trebacz (Bl. 319-324); Preisträger: Magnus Lieberg, Kassel (Bl. 309-312, 328-332, 339f., 343), mit Korrespondenzen Liebergs aus Rom (Bl. 338, 341-355). Enth. auch: Abschrift aus dem Statut der Stiftung Michael Beers, 4. Juni 1835, mit Unterschrift von dessen Mutter Amalie Beer (Bl. 13f.). Brief des Kuratoriums (Schulze, Giacomo Meyerbeer) an die Akademie, 24. Mai 1861, zur geplanten Erhöhung des Stipendiums und zur Einrichtung eines zweiten Stipendiums aus den Zinserträgen des Stiftungskapitals, Notwendigkeit der Einholung einer "allerhöchsten Genehmigung" (Bl. 12).
367 Bl. Microfilm/-fiche: 0455
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. II - Abt. 8 - Nr. 3a
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.