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Militärsachen nach alphabetischer Ordnung der Namen Konv.
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Enthält: - Aktenstücke von 1658/59 zur Einquartierung des Reiterregiments des Obersts Georg Friedrich Öffener im Flecken Harsefeld und dessen Marsch über die Oste in das Land Hadeln, zur Musterung, sowie zu den Forderungen Öffeners aus Bremen-Verden wegen rückständiger Unterhaltsgelder; Gesuche und Bericht der Witwe Agnete Broyer aus Horneburg, auch namens ihres Sohnes Jacob Broyer, um Satisfaktion wegen Einquartierung des Obersts Öffener in ihrem Haus (mit Anlagen), auch weitere Korrespondenz in der Sache, u.a. zur Streitsache zwischen der Witwe Broyer und dem Öffener'schen Sekretär Georg Samuel Pfannenstiel wegen der Forderung, mit Urteil vom 3. Oktober 1659; Korrespondenz der Regierung mit der Stadt Hamburg vom Juli 1658 wegen Auslieferung eines Freireiters des Öffener'schen Regiments aufgrund Tötung des Musterschreibers seiner Leibkompanie - Aktenstücke vom Juli/August 1660 zur Reduktion des in Tönning befindlichen Osten'schen Regiments und Beauftragung des Residenten Schweder Dietrich Kleihe damit; Kommissionserteilung des Gouverneurs Hans Christoph Graf von Königsmarck an den beim Kriegsstaat in Bremen-Verden bestellten Generalauditeur Lic. Heinrich Salmuth vom Juli 1660 wegen Untersuchung der gegen den Oberst von der Osten erhobenen Vorwürfe, mit nachfolgenden Berichten Salmuths und Kleihes aus Tönning vom August 1660 (mit Anlagen) - Aktenstücke vom Juni 1664 bis März 1672 zu rückständigen Exekutionsgebühren aus der Börde Lamstedt für die Soldaten und Brüder Joachim und Martin Otto, darunter Streitsache der Brüder gegen den dortigen Kontributionseinnehmer Jacob Fick wegen vorenthaltener Gebühren (mit Anlagen); auch Gesuche der Brüder um Übertragung einer Bedienung auf dem Lande - Gesuch des Obersts Nicolaus Pretorius vom Juni 1657 um Entlassung aus der Haft in Rotenburg; Gesuch der Königsmarck'schen Beamten Jodocus Protte und Peter Papst in Rotenburg vom Februar 1658 um Abfolgerung des dort gefangenen Obersts und Übernahme der Verpflegungskosten (mit Verzeichnis der Speisekosten für den Oberst, seine Frau und sein Gesinde); Antwortschreiben der Regierung (nicht abgegangen); Revers Pretorius' vom August 1657 (präs. im Mai 1658) - Gesuch des Stader Garnison-Gewaldigers Simon Potgau vom Februar 1668 um Lieferung von Torf und Tran in das Stockhaus für Feuerung und Licht, mit nachfolgendem Bericht des Oberkämmerers Amund Rosenacker dazu - Mandat des Gouverneurs Baron Henrik Horn an den Leutnant Carl Sigmund von Peterswald vom November 1668 wegen Fahndung nach Straßenräubern, u.a. nach Beneke Rönneke aus dem Amt Hagen, mit Antwortschreiben Peterswalds - Aktenstücke vom Juli/August 1674 zur Anzeige des Majors Adam Friedrich von Pfuhl gegen den Einwohner Peter Burdorff in Oberndorf wegen Verleitung zur Desertion, auch Klage des Majors wegen Desertion einiger seiner in Stinstedt einquartierten Soldaten (mit Anlagen) - Aktenstücke vom September/Oktober 1675 zur Arrestierung von Schiff, Besatzung (auch Grönlandfahrern) und Gütern des Schiffers Hein (Haye) Petersen aus dem holsteinischen Dagebüll, darunter: Vernehmungsprotokolle, Interzessionsschreiben des Hans von Thienen, Amtmann zu Tundern, und des Herzogs Christian Albrecht von Holstein-Gottorf für Petersen, Verzeichnisse der arrestierten Güter
Enthält: - Gesuche des Oberstleutnants Elias von Tzeschen, genannt Rosini, vom Mai und Juli 1659, März und Juli 1661 um Zahlung von Gnadengeldern an seine Ehefrau, die Witwe des Generaladjutanten Jobst Stöving, und deren drei Kinder gemäß königlicher Verordnung (mit Anlage: Königlicher Konzessionsbrief für Jobst Stöving vom Juli 1658); nachfolgende Regierungsverfügung vom Juli 1659; Gesuch des Oberstleutnants vom März 1660 um Zahlung rückständiger Gelder; Interzessionsschreiben des Pfalzgrafen Philipp von Sulzbach für Rosini vom Januar 1660, mit Antwortschreiben der Regierung vom März 1660 - Regierungsverfügungen vom Juni 1660 wegen Anschuldigungen gegen den Oberstleutnant Samuel La Roche in Verden - Aktenstücke vom Dezember 1661 bis Januar 1662 zum Kriegsgerichtsverfahren in Sachen des Stückkapitäns Hans Balthasar von Rappolt gegen den Feuerwerker Zacharias Böhling wegen Beleidigungen (mit Anlagen: Bestallungsbrief des Kriegskollegiums in Stockholm für den Artilleriekapitän Rappolt vom September 1660, Attestat des Oberstleutnants George Asthon für den Feuerwerker vom Dezember 1661) - Gesuche des Rittmeisters Cord Rosenbruch an den Gouverneur Hans Christoph Graf von Königsmarck vom Mai 1661 um Haftentlassung nach Urteilsverkündung; Schreiben des Wismarer Tribunals an die Regierung vom August 1661 wegen Verschärfung der Bewachung Rosenbruchs und wegen Appellation der verwitweten Gräfin Anna Sophia von Wasaburg, geb. von Wied, in Wildeshausen gegen das Urteil des Justizkollegiums in ihrer Sache gegen Rosenbruch wegen Überfalls und Beraubung; weitere Korrespondenz zwischen Regierung und Tribunal wegen der Verwahrung Rosenbruchs; Korrespondenz des Stadtvogts Elhard Ellebracht in Bremen mit der Regierung vom März/April 1662 wegen Inhaftierung Rosenbruchs ebenda und dessen Auslieferung, auch Korrespondenz der Regierung mit dem Amtmann Ertwin von der Horst zu Wildeshausen in der Sache; königliches Schreiben an die Regierung vom März 1662 wegen Beibehaltung der Haft bis zur weiteren Ausführung und Entscheidung der Sache, mit nachfolgendem Sachstandsbericht der Regierung an die Krone vom April 1662; weiteres königliches Schreiben vom April 1662 wegen Auslieferung Rosenbruchs von der Stadt Bremen nach Stade; Bericht des Bremer Etatsrats Statius Speckhan vom April 1662 zur Freilassung Rosenbruchs durch die Stadt Bremen - Korrespondenz des niederländischen Residenten Römer in Hamburg mit der Regierung vom Juli 1667 wegen eines auf der Elbe aufgebrachten kleinen holländischen Schiffes mit Waren (Kitse) - Gesuch des Quartiermeisters Friedrich von Restorff vom November 1667 um Entlassung aus der Haft in seiner Streitsache mit dem Wirt Simon Adler in Neuenfelde; Protokoll dazu vom November 1667
Enthält: - Memorial des Leutnants Friedrich Rawers vom August 1658 wegen seiner im Stift Münster beim Durchmarsch gewaltsam verlorenen drei Knechte; nachfolgendes Schreiben der Regierung an den Bischof Christoph Bernhard von Münster wegen Auslieferung der Knechte und dessen Antwortschreiben vom September 1658 - Aktenstücke vom 1669 bis Januar 1671 zu Gesuchen des Majors Hans Balthasar von Rappolt wegen eines bei Arbergen von ihm gefertigten und ihm später vom Reichsfeldherrn Carl Gustav Wrangel geschenkten Dammes sowie dessen Verkaufs; Gesuch des Oberstleutnants Gabriel Hüpken, Kommandant in Bremervörde, vom Mai 1670 um Übertragung des Dammes auf ihn, mit beigefügter Obligation Rappolts an ihn vom April 1669 wegen geliehener Reisegelder; Konfirmationsbrief der Regierung vom Januar 1671 zur Übertragung des Dammes an Hüpken
Verzeichnung
Militärsachen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.