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Gau-Algesheim: Konrad Ruß von Guntheym beurkundet, dass die Eheleute Hartmann Vock von Uffenauwe und Elsa Pederßheymern ihm Anna v. Waldeck Tochte...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 6 Orte, Buchstabe G >> 6.2 Gau-Algesheim
1509
G .... heim, Ruß von
Original-Pergament mit drei Siegeln, von welchen das erste Fragment (Siegler: Konrad Ruß, Wilhelm Judde von Eltwil Amtmann zu Wesebaden und Bechtolff von Babenhausen Amtmann zu Algesheim)
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gau-Algesheim: Konrad Ruß von Guntheym beurkundet, dass die Eheleute Hartmann Vock von Uffenauwe und Elsa Pederßheymern ihm Anna v. Waldeck Tochter der Elsa aus deren erster Ehe mit Johann v. Waldeck zur Gattin gegeben und Güter zu Bottendaile gen Drechtßhusen über und zu Lorch als Mitgift überwiesen haben, wogegen er Anna mit Gütern zu Algesheim, Appensheim und Sweppenhusen bewitthumt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.