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Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1624 Juli 12
Regest: Die Bürgermeister Johan Westarp und Bernhardt Buschman, die Kämmerer Henrich Ellinckhauß und Anthon Grone und der Rat der Stadt Beckum (Beckhumb) verkaufen den Eheleuten Johan Köerman und Gertrud Lindeman in Münster 12 Reichstaler erbliche jährliche Rente zahlbar auf Margaretha (Juli 13) für 200 Reichstaler. Sie ist zahlbar aus den Stadteinkünften u. a. aus den Höfen Saurman und Flüchter, Kirchspiel Vellern, und Rundeltappe, Kirchspiel Beckum. Es bürgen: Everhardt Topp mit seine alhir an der Suidtstraßen zwischen dero seinen Vörkinderen bey der theilungh zugefallene behaußungh und seinem jetzigen großen wonhause an der Oest- und der armen Gasthause an der Westseite belegenen behaußungh und gehörig gehöfte; und Walter Tüttinckhoff mit seinem Haus an der Rodenstraße zwischen Häusern Everhardt Dolle an der Nord- und der Witwe Johan Westhageman an der Südseite. Ablösevorbehalt für die Verkäufer mit halbjährlicher Vorankündigung. Ankündigung des Stadtsekretsiegels. Es unterschreiben Bürgermeister, Kämmerer, Dr. jur. Johan Everke und Bernhardt Geißelen, Altbürgermeister; Henrich zur Bruggen gnt. Mense und Everhardt Dolle, Vorsteher der Gemeinheit; sowie Eberhardt [!] Topp und Wolter Tüttinckhoff.
Ausfertigung, Pergament 46 x 23 cm, die Urkunde ist durch Schnitt kassiert; Siegel vom Pergamentstreifen abgefallen. Unterschriften: Johan Westarp, Berndt Buschman, Bürgermeister; Henrich Ellinckhuß, Anthonius Gröne, Kämmerer; Johan Everke, Berndt Geislen, alte Bürgermeister; Evert Topp, Walter Tuttinckhoff; Henrich zur Brüggen gnt. Mentze, Evert Doelle, Vorsteher der Gemeinheit. Ablösungsvermerk vom 3. Juli 1679 durch Laurentz Brockhoff, Ehemann der Agnes Maria Brintrup als Nachkommen Johan Koermans. Rückseite: Inhaltsvermerk (18. Jh.); Signaturen: .
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 679
Urkunden
in profesto S. Margarethe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.