Nikolaus, Abt des Zisterzienserklosters Dobrilugk, Fabian, Prior, Backmeister Martin Starke, Unterprior Lampert, Custos Paul und der ganze Konvent des Klosters Dobrilugk bekunden, dass sie, nachdem sie 1534 zur Aufbringung einer hohen Summe Geldes für König Ferdinand [I.] etliche Klosterdörfer hatten verpfänden müssen, zwei von ihnen, Staupitz und Sorno, wieder an das Kloster gebracht, zur Ablösung aber 1000 Gulden von Graf Philipp zu Solms geliehen und ihm dafür 50 rheinische Gulden Zins auf das Dorf Trebbus verschrieben haben. Sie geloben, den Zins pünktlich zu entrichten. Im Falle der Säumigkeit ist es dem Grafen gestattet, das Dorf Trebbus als Pfand einzubehalten. Wollen sie die 50 Gulden wieder ablösen, so sollen sie die Rückzahlung der Hauptsumme ein halbes Jahr vorher ankündigen. "geben montags nach dem heiligen Pfingstag nach der geburt Christi unsers hern im funftzehenhunderten und der weniger zal im viertzigsten jhare"

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Brandenburgisches Landeshauptarchiv
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