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Verwaltung der Kompetenzgelder für die Besoldung der Geistlichen und Angelegenheiten der Kompetenzverwalter
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1676-1733, 1744-1746
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Abschrift einer Obligation des Henrich Stähler unter dem Hain über 350 Reichstaler von 1676; Abschrift einer Zession des Fürsten Wilhelm Moritz zu Nassau-Siegen über sämtliche Arbeiten am Tiergarten (14.07.1685); Abschrift einer Obligation des Lieutenants Johannes Schmidt zu Hilchenbach über 50 Gulden von 1689; Erbbeutbrief des Lieutenants Johannes Schmidt zu Hilchenbach über ein Wiesengrundstück (20.03.1690); Spezifikationen von Restanten an Kompetenzrenten in der Stadt Siegen und auf dem Land 1694-1697, 1705, 1708-1717; Nachlassungen bei Zahlungen von Kompetenzgeldern; Suppliken der Kompetenzverwalter und verschiedener Untertanen wegen noch zu leistender Kompetenzrenten; Auszug aus einem Liquidationsprotokoll mit den Holdinghausenschen Kreditoren (1703); Notamina des Johann Franz Vetter zu Ernsdorf wegen schuldiger Kompetenzgelder (1708); Spezifikation der wegen Armut nicht Kompetenzgelder zahlenden Personen (1708); Supplik des Hermann Hoffmann zu Ernsdorf wegen einiger Kirchengüter (17.04.1708); Rechnungen der Kompetenzverwalter; Ermittlung und Beitreibung von Rechnungsrückständen des gewesenen Kompetenzverwalters Friedrich Moritz Herbst (1730-1733); Erhebung der Revenuen der reformierten Kompetenz zu Siegen sowie Bezahlung von Legaten aus der herrschaftlichen Kasse an die reformierte Kompetenz (1744-1746). Korrespondenten u.a.: Henrich Stähler, Notar Johann Philipp Eiershausen, Wilhelm Moritz Fürst zu Nassau-Siegen, Johannes Schmidt (Hilchenbach), Notar Johann Hermann Freudenberg, Johannes Burbach, Johannes Spieß, Kompetenzverwalter Friedrich Moritz Herbst, Notar Heinrich Lipsius, Hermann Hoffmann (Ernsdorf), Stadtaktuar G. Capito, Müncker, Gerichtsschöffe Johann Ebert Siebel, Kanzleidirektor Julius Wilhelm Zinckgräf, Kanzleidirektor Miltenberger, H. Mintert., Bellersheim, Johannes Kolb (Ernsdorf), Kasten- und Kompetenzverwalter Ludwig Schneck, Amtmann Johann Caspar Trainer (Hilchenbach), Witwe Christina Schmitt (Ernsdorf), Witwe Anna Catharina Lahtsch (Plittershagen), Eberhardi, Johann Franz Schleiffenbaum, Nicolaus Gürtler, Friedrich Wilhelm II. Fürst zu Nassau-Siegen, Kompetenzverwalter Johann Thomas Fries, Schenck.
244 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.