Pangratz Rättich, Wagner, seßhaft zu Oustrach, bekundet, daß er wegen seiner Schulden, seines hohen Alters und weil er in dieser teuren und schwärlichen Zeit seine Leibsnahrung nicht mehr haben kann, um 150 Gulden, die ihm der salmansweilische Pfleger Mathäus Roth zu Pfullendorf bezahlt hat, dem Abte Georg und Convent zu Salem sein eigen Haus, Hofraite, Bom- und Krautgarten, im Flecken zu Oustrach gelegen, stößt vorn an den Dorfsprunnen und gegen das obere Wirtshaus heraus, einerseits an Hans Wagners, andererseits an des Zollers und hinten zu an Christa Moßers salemische Lehengüter, mit allen Gerechtigkeiten, wie er es als Erbzinslehen innegehabt hat, verkauft hat. Daraus erhält das Kloster 4 Schilling Bodenzins, gen Sigmaringen gehen 4 Pfennig Mayen- oder Schmalzsteuer und 1 Vogtgarbe

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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