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Angelegenheiten der Gemeinde Alchen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.1. A
(1455) 1541-1557, 1698, 1713
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Rechtsstreit zwischen der Gemeinde Alchen und der Gemeinde Lindenberg vor dem Freudenberger Gericht wegen strittiger Hudegerechtigkeiten (1541-1557); Abschrift eines Erbkaufbriefs des Siegener Bürgers Hermann von Selbach und dessen Ehefrau Lückel über eine Wiese in Alchen (1455); Bericht des Schulmeisters Henrich Fischbach zu Holzklau und Memoriale der Witwe Stracke über eine an den verstorbenen Henrich Stracke zu Alchen verlehnte Wiese und deren Verkauf an Hermann Kappel zu Holdinghausen (1698); Supplik der Gemeinden zu Alchen, Lindenberg, Bühl und Holzklau wegen eines zugewiesenen Militärreiters und dessen Versorgung (ohne Datum); Bericht des de Speedt zu Freudenberg über den Entzug eines Kirchenlehen des Hermann Stracke zu Alchen (23.03.1713). Korrespondenten u.a.: Johann Geyse, Schulmeister Henrich Fischbach (Holzklau), de Speedt (Freudenberg).
106 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.