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Discussio Schwartenberg
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Enthält: Schuldner: Wandbereiter (Tuchscherer) Johan Schwartenberg (Schwartzenberg/Schwarzenburg), verheiratet mit Anna Surhof (Saurhoff), Tochter des Johan Surhof. Haus: Am Mauritztor zwischen Häusern des Henrich von Ippenbüren und des Bäckers Herman Achterman (früher Johan Achterman). Gläubiger: Kapitel zu St. Mauritz; Kloster Reine, vertreten durch die Mutter Elsa Vageding und die Seniorin Anna Timmerscheid; Aldermann Henrich Meinertz; der fürstliche Kanzleisekretär Johan Hartlandt und dessen Ehefrau Surhof, Schwägerin des Schuldners; Severin Stoltenkamp; Ratsherr Bernard Scholbrock und dessen Ehefrau Katharina Körler sowie der Sohn Bernard; Steffen Wolters in Bremen, vertreten durch Freitag Holthaus; die Kinder des Henrich von Langen, vertreten durch die Vormünder Ratsherr Dietrich Cörler und Christoffer Schmedding; Wandbereiter Bernard Twenhoven. Anlagen in Abschrift: 1. 1556 Pfingstabend (Mai 23): Rentverkauf. 2. 1561 am Tage Blasii (Februar 3): Rentverkauf. 3. 1499 sabbato post Quasimodogeniti (April 13): Rentverkauf. 4. 1528 Dienstag nach Quasimodogeniti (April 21): Rentverkauf. 5. 1596 Juli 25: Rentverkauf.
Archivale
Verweis: siehe auch Nr. 109
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.