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Die Eheleute Klotz zu Kleinenbroich verkaufen eine Rente
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Rathausarchiv >> Urkunden Mittelalter und Frühe Neuzeit
1567
Regest: Vor Joest Daemen, Hennes Kluyth und Johann Kluyth, Schöffen des gräflichen Gerichts zu Glehn (Glehen), verkaufen Henrich Klotz zu Kleinenbroich (Kleynenbroech) und Cecilia, seine Ehevrau wiederkäuflich an Meister Bertram (Rymen), Wundarzt zu Düsseldorf, und Anna seine Ehefrau, zwei Malter Roggen Glehner Kirchmaßes jährlicher Los- und Pfandrente, fällig auf St. Severin binnen Düsseldorf lieferbar, für 50 Taler und verpfänden dafür 1 1/2 Morgen Artlandes zwischen Glehn und Kleinenbroich (Anrainer: Jonker Flecken Land und Jungfer Randenraedt, Vorhaupt Heyn Schleytheymen und Jacob auff dem Platz Land). Wiederlöslich mit 1/4 jähriger Kündigung mit 50 Taler Münze wie in Neuss gang und gäbe. - Siegler: Adam von Pütz, Vogt zu Hülchrath (Hüllichradt) und Johann Huickyngh, Vogt zer Dickt als Gerichtvogt mit ihren Siegeln wegen Gebrech des Schöffenamtssiegels. - Dat. 1567 auff s. Severynß dagh nemlich den dreyundtzwentzigsten Octobris. Unterschrift von Wolterus Sasseraidt.
Ausfertigung. Pergament, Vom ersten Siegel Wachsrest, das zweite ab.
30,5 x 26,5 cm
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.