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Discussio Wallfart
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Enthält: Schuldner: Schuhmacher Gödeke Wallfart Haus: am Jöddefelder Tor und am Stadtgraben zwischen Häusern des Berndt Hundekötter und der Elske zur Schüren, Witwe des Johan Theissing. Frühere Eigentümer: 1568 Brauerknecht Johan von Laer senior, 1580 Schuhmacher Johan Arnhorst. Gläubiger: Gertrud Korthaus, Witwe des Schuhmachers Nikolas Rupe; die Armen zur Wick, vertreten durch die Provisoren Ewert Roters und Henrich Nünning; Johan Kroes; Kramer Jobst Hanloe; Herman zur Mersch; Schuster Henrich Walfart, Sohn des Schuldners (siehe Nr. 347), verheiratet in erster Ehe mit Anna Loges, Tochter des Herman Loges und der Gertrud zum Thie, in zweiter Ehe verheiratet mit Anna Vorschepol; Henrich Aldensell und dessen Ehefrau Alheit Ühling (Uhle); die Armen zur Westen, vertreten durch den Emonitor Henrich Veltwisch. Anlagen in Abschrift: 1.1564 Mariae Lichtmess (Februar 2): Rentverkauf. 2.1576 Februar 15: Rentverkauf. 3. 1619 April 26: Schichtungsvertrag Ulinck.
Archivale
Verweis: siehe auch Nr. 347
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.