Suchergebnisse
  • 77 von 85

A: Bischof Konrad von Regensburg . E: Ulrich Roßtauscher, Kaplan an der Kapelle der glorreichen Jungfrau Maria in Schmidmühlen und die Bürger des Marktes Schmidmühlen. Bestätigung der Stiftung einer täglichen Ewigmesse in der mit Zustimmung von Abt und Konvent des Klosters Ensdorf und des Pfarrers von Vilshofen errichteten neuen Kapelle in Schmidmühlen. Folgende Stiftungen, die ebenfalls bestätigt werden, dienen als Fundation der Ewigmesse bzw. zum Unterhalt eines Kaplans: Hans Fleischmann gibt aus des verst. Ettenstaters Hof zu Harschhof jährlich 1 Pfund Regensburger Pfennige, 1 Schaff Korn, 1 Schaff Hafer, 1 Metzen Weizen, 1 Metzen Gerste und zu Weihnachten 1 Semmel oder 6 Regensburger Pfennige; 3 Schaff verschiedenen Getreides aus dem Zehnt des Hans Wolf zu Nabburg, der vormals dem von Laber gehörte; 1 Schaff Getreide aus dem Zehnt Hans Preymers vom Hof Herzog Johanns, den Fritz Forster baut; 1 Schaff Getreide aus dem Zehnt vom Lehen Hans Gumppenhofers samt dem kleinen Zehnt in Haus und Hof; 1 Schaff Getreide aus dem Zehnt von den Hubäckern des Gereutters; der kleine und große Brachzehnt im Burggeding von Schmidmühlen; 10 Schilling Regensburger Pfennige jährlicher Gült von einem Wieslein zu Harschhof und einem kleinen Schachlein dabei, die von dem festen Ritter Dietrich Staufer zu Lehen gehen und die man mit Wissen des Lehenherrn und des Kaplans um andere Ewiggülten verkaufen mag; 10 Schilling Regensburger Pfennige, die Kunz Scherer von seinem Baumgarten gibt; 3 Schilling Regensburger Pfennige, die Hans Fleischmann von einer Wiese, einem kleinen Äckerlein dabei und einem Acker gibt; 3 Schilling und 8 Regensburger Pfennige, die Fritz Kremer von 4 Äckern gibt; 60 Regensburger Pfennige und 60 Eier oder dafür 3 Regensburger Pfennige, die Friedl Reinel von Pilsheim jährlich von der wyden gibt; 42 Pfennige Zins, den Fritz Forster aus 2 Häusern gibt; 21 Regensburger Pfennige, die Hans Lurz aus einem Acker im Burggeding von Schmidmühlen gibt; 24 Regensburger Pfennige Zins, den Ulrich Rauch aus seinem Haus gibt; ein Zins von 9 Regensburger Pfennigen und 4 Käsen oder für jeden Käse 1 Regensburger Pfennig, den Heinrich Reinfranck aus seinem Haus gibt; 12 Regensburger Pfennige aus dem Wöhrd Simon Stockers; 12 Regensburger Pfennige aus des Grashannsen Haus; 4 Regensburger Pfennige aus der Breiten des Pfarrers von Vilshofen; 4 Regensburger Pfennige, die der alte Stockel von der Raem gibt; der Zehnt aus einem Acker, genannt der Teuerner; die Hochmark, genannt das Dykach, und was des Ettensteters gewesen ist. Der aufgestellte Kaplan soll ohne Zustimmung des Pfarrers in Vilshofen keinerlei Pfarrechte ausüben und ohne Zustimmung des Abtes von Ensdorf und der Bürger von Schmidmühlen keine der genannten Einkünfte veräußern dürfen. Das Präsentationsrecht soll beim Abt des Klosters Ensdorf und der sanior pars der Bürger von Schmidmühlen liegen.

Vollständigen Titel anzeigen
Staatsarchiv Amberg
Loading...