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Erbfolge-, Schulden-, Religions- und Huldigungsangelegenheiten der Grafen zu Nassau
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 3. Sukzessions-, Religions-, Schulden- und Huldigungssachen >> 3.1. Erbfolge-, Schulden-, Religions- und Huldigungsangelegenheiten der Grafen zu Nassau
1646-1653
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Druckschrift "Memorial oder Extract auß denen Naßaw Siegenischen Successionssachen / darin kürtzlich hell und klar erwiesen wird / was massen Graf Johann Moritz / und Ihrer Excellentz Herrn Gebrüdere / Grafen zu Naßaw Catzenelnbogen / Vianden und Dietz / Herrn zu Beystein etc. von Rechtswegen / zu gemeiner Succession befugt seyen" (1647); Regelung der Schulden- und Begräbniskosten des Christian Graf zu Nassau-Siegen; Verhandlungen wegen der Restitution des Schlosses Siegen, aber auch Schlosses Hilchenbach, zwischen Ernestina Gräfin zu Nassau (geborene Prinzessin zu Ligne), Moritz Graf zu Nassau, Johann Ludwig Graf zu Nassau und Ludwig Heinrich Graf zu Nassau (1646-1649); Mandat Kaiser Ferdinands III. im Sukzessionsstreit der Gräfin Ernestina zu Nassau als Vormünderin ihres Sohnes Johann Franz Desideratus und den Grafen Johann Moritz, Friedrich und Heinrich zu Nassau (Druck, 1647); Verhandlungen der Nassau-Siegenschen Sukzessionsangelegenheiten durch eine kaiserliche Kommission; Regelung von Heirats- und Aussteuergeldern; Kommissionsprotokolle, Appellations-, Protestations- und Petitionsschriften; Eingaben der evangelischen Bürgerschaft zu Siegen wegen der Restitution der dortigen Kirchen und Schulen (1649). Korrespondenten u.a.: Louisa Juliana Gräfin zu Sayn-Wittgenstein, Ernestina Gräfin zu Nassau (geborene Prinzessin zu Ligne), Johann Moritz Graf zu Nassau-Siegen, Lizentiat Johann Schweitzer (Wien), Ludwig Heinrich Graf zu Nassau, Johann Ludwig Graf zu Nassau, Kurfürst Anselm Casimir Wambolt von Umstadt (Mainz), Andreas Neumann (Wien), Friedrich Casimir Graf zu Hanau, Lizentiat Johann Begker (Köln), Reinhard Schröder, Kurfürst Johann Philipp von Schönborn (Mainz), Sekretär Carl Schmitt.
358 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.