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Albrecht Bischof zu Würzburg (Wirtzburk) beurkundet, daß Friedrich von Lichtel (lyhental), Stadtschreiber zu Rothenburg (Rotenburk) [ob der Tauber] die Herrschaft und das Schloß Lichtel bei Rothenburg [ob der Tauber] im Bistum Würzburg mit allen Rechten und Einkünften um 1.300 Pfund Heller in Schutz und Gewalt des A. und des Kapitels [zu Neumünster] gebracht hat und daß er den Hof zu Rimbach (Rimpach), den ein gewisser Springer bewirtschaftet, um 110 Pfund Heller wieder zurückgekauft (widerkauft) hat; des weiteren überträgt der A. und des Kapitel [zu Neumünster] dem bereits erwähnten Friedrich von Lichtel mehrere genannte Einkünfte, dabei handelt es sich um Einkünfte von einem Hof zu Königshofen (Kungeshoven), den ein gewisser Resperin bewirtschaftet, und Einkünfte von dem Gut eines gewissen Eysprecht und eines gewissen Arnold zu Sonderhofen (Sunderhoven), das ein gewisser Butelin bzw. Fritz von Mainberg (Meygenberg) bewirtschaftet, wobei Friedrich von Lichtel diese Einkünfte bis zu seinem Lebensende inne haben soll; darüber hinaus wurde vereinbart, daß der Bischof zu Würzburg und das Kapitel [zu Neumünster] nach dem Tod des Friedrich von Lichtel ein Rückkaufsrecht für eine Summe in Höhe von 1.510 Pfund Heller haben soll, die in Würzburg, Rothenburg [ob der Tauber], Windsheim (Windeshein) oder in Mergentheim bezahlt sollen. Friedrich von Lichtel oder seine Erben könen ferner die Weiler Wolkersfelden und Wieset (wisen), die vormals zu der Herrschaft Lichtel gehört hatten und schon früher verkauft worden waren, wieder auslösen. Für das Domkapitel [zu Neumünster] bekundet Eberhard von Riedern, Domdekan (tumtechant), seine Zustimmung.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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