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Befreiung der Mühlen, Färbereien und Fabriken in und bei Siegen von der Entrichtung der Wasserzinsen bzw. Wassergelder
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E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 4. Rentkammer mit Oberforstkollegium >> 4.1. 1. Kammerakten >> 4.1.6. Mühlen und sonstige Gewerbe, Wassersachen
(1673, 1737-1743) 1753-1787, 1809
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Abschreibung schuldiger Wassergelder der Witwe des Friedrich Wilhelm Krafft zu Siegen (1753-1758); Abschrift einer Supplik der Witwe des Friedrich Wilhelm Kraft zu Siegen wegen Zahlung restierenden Wassergeldes von 1737 (1753); Abschreibung des auf der Försterei haftenden Wassergeldes des Johann Eberhard Dresler zu Siegen (1759-1769, 1780); Abschrift einer Supplik des Wüllenweberhandwerks zu Siegen vom 19.05.1673 wegen Fassung des Brunnenwassers in Röhren für die Färber und Walkmühlen; Abschreibung des auf auf einer Färberei haftenden Wassergeldes des Rats, Kauf- und Handelsmanns Hampe zu Siegen (1762-1766); Gesuch des Eobanus Glaeser zu Siegen um Erteilung eines Privilegs für eine neu zu etablierende Siamoise-Fabrik bzw. Färberhaus vor dem Kölner Tor (1769); Gesuch des Eobanus Glaeser zu Siegen um Erteilung eines Privilegs für ein neu zu etablierendes Färberhaus vor dem Kölner Tor (1775); Bericht der Stadtschultheißen und Bürgermeister zu Siegen an das dortige Unterdirektorium über die dortigen Farbhäuser und Färbereien (22.04.1780); Feststellung der von den Farbhäusern zu Siegen zu entrichtenden Wasserzinsen (1780-1781); Befreiung des Handelsmanns Leonhard Glaeser zu Siegen von der Zahlung der Wasserzinsen von seinem dortigen Farbhaus (1781, 1787); Befreiung des Bürgermeisters Adolph Albert Dresler zu Siegen von der Zahlung der Wasserzinsen für das außerhalb der Stadt gelegene Farbhaus (1782-1784); Gesuch der Erben des Fabrikanten Jacob Henrich Dresler zu Siegen um Anlegung einer Farbmühle (1809); Befreiung der Erben des Fabrikanten Jacob Henrich Dresler zu Siegen von der Zahlung des Wasserzinses für die neu anzulegende Farbmühle (1809). Korrespondenten u.a.: Stadtschultheiß J. H. Holtzklau (Siegen), Kanzlist Meinhard (Siegen), von Rauschard (Dillenburg), Justizrat Schenck (Siegen), Rentmeister P. H. Rücker (Siegen), J. L. Winter (Siegen), Johann Eberhard Dresler (Siegen), Spanknabe (Dillenburg), Justizrat M. Dresler (Siegen), von Preuschen (Dillenburg), J. H. Meinhard (Dillenburg), Dapping (Dillenburg), Bürgermeister Adolph Albert Dresler (Siegen), von Gürtler (Dillenburg), J. H. Krämer (Siegen), Direktor Gericke (Dillenburg), Innenminister Graf von Nesselrode (Düsseldorf).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.