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Samtverwaltung, Bd. 15
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Kleve-Märkische Regierung, Landessachen >> 11. Ämter, Gerichte und Herrschaften >> 11.18. Stadt Lippstadt >> 11.18.3. Verwaltung und Rechtssprechung
(1652) 1670-1689
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Befestigung Lippstadts, 1670 - Publikation der neuen Gerichtsordnung durch den Richter zu Lippstadt, Konrad Rose, 1671 - Einführung eines neuen Wochenmarkts zu Lippstadt, 1676 - Reduktion von Münzwerten, 1676ff. - Einquartierung des Regiments zu Fuß von Spaen, 1677ff. - Bezahlung der Kosten für die französische Einquartierung, 1679 - Stadt ./. Amtsverwalter Johann Andreas Westermann: Kontributionsveranschlagung (mit Spezifikation der genannten Lippstädter Bürger nach Steuerklassen, 1683), 1680ff. - Stadt ./. Samtrichter Niklaus Hermann Beck: Abgrenzung der gerichtlichen Kompetenzen, 1684ff. - Instruktion für den neuen Kommandanten zu Lippstadt, Generalmajor von Briquemault, 1685 - Neue Münzprobation, 1686 (Amtsdruck) - Conduite des Friedrich Wilhelm von Katzler, 1687f. - Erbschaftsstreit zwischen Bernhard Rödders Erben und Sieverin Schulte zu Söbberinghof, Eingesessener im Gogericht Erwitte, 1688 - Erbschaftsstreit zwischen Elisabeth Linde und Witwe Schwemann, 1688 - Erhebung von Heergewedde und Gerade zu Lippstadt, 1689 - Publikation eines Edikts gegen das Duellwesen, 1689
Sachakte
Lippstadts
Lippstadt
Lippstadt
Rose, Konrad
Lippstadt
Münzwerten
Einquartierung
Westermann
Kontributionsveranschlagung
Bürger
Kompetenzen
Samtrichter
Beck
Lippstadt
Briquemault
Katzler
Duellwesen
Lippstadt
Linde, Elisabeth
Schwemann, Witwe
Rödders, Bernhard
Söbberinghof
Erwitte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.